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Smartphone News

Yotaphone im Test: Das Smartphone mit zweitem Display

Yotaphone
Yotaphone
Yotaphone E-Ink
Yotaphone

Einen interessanten Ansatz verfolgt das Smartphone „Yotaphone“. Das Android-Gerät hat  - neben dem normalen Display - auf der Rückseite noch ein zweites Display, das unabhängig von der Vorderseite Informationen darstellen kann. Wir haben das Gerät mal genauer betrachtet.

 

Moderne Smartphones haben heute die Funktionen mehrerer Geräte in einem: Wer schleppt noch einen MP3-Player mit sich rum, wenn er doch ein Smartphone besitzt, das Musik abspielen kann? Auch E-Books lassen sich ohne Probleme mit den passenden Apps auf jedem Smartphone lesen. Dabei geht allerdings ein großer Vorteil von E-Book-Lesegeräten verloren: die Lesefreundlichkeit. Auf Geräten wie dem Kindle mit ihren sogenannten E-Ink-Displays (E-Ink steht dabei für elektronische Tinte) ist das Lesen wesentlich angenehmer für die Augen als auf einem normalen Display. Denn ein reguläres Display ist immer eine Leuchtquelle. Lange zu lesen strengt damit das Auge ähnlich an, wie lange in eine Lampe zu schauen. 
Yotaphone E-Ink
Bei E-Ink-Displays ist das anders: Die Displays sind nicht beleuchtet. Im Dunkeln lesen geht dann nicht – es sei denn, das Gerät hat eine Hintergrundbeleuchtung. Dafür zeigen die Geräte auch Inhalte an, wenn sie ausgeschaltet sind. Oft wird für diese Technik auch die Bezeichnung „elektronisches Papier“ genutzt. Das Display auf der Rückseite des Yotaphones ist so ein E-Ink-Display. Dafür hat sich der Hersteller Yota ein paar interessante Funktionen einfallen lassen.
 
Vorteil der E-Ink-Technik: Sie braucht nur sehr wenig Strom. So lassen sich zum Beispiel Ausschnitte einer Landkarte auf der Rückseite anzeigen, während das Gerät selbst im Ruhezustand ist. Der Akku wird dann nicht belastet und man findet trotzdem den Weg zum Ziel.
 

Ein Smartphone wie kein zweites

Das Yotaphone ist zunächst einmal ein herkömmliches Smartphone, das mit Android funktioniert und ungefähr so groß ist, wie die meisten anderen Geräte in dieser Kategorie. Sie können mit dem Gerät telefonieren, mailen, im Internet surfen, Apps runterladen und vieles mehr. Das Yotaphone ist dabei in jeder Disziplin im Mittelfeld mit vergleichbaren Geräten. Es hat ein 4,3-Zoll-Display mit HD-Auflösung und es ist bislang eines der wenigen Smartphones aus Russland, die ihren auf den europäischen Markt gefunden haben.
Yotaphone
 
Das auffälligste am Yotaphone ist die Rückseite mit dem E-Ink-Display. Auch wenn das Gerät ausgeschaltet ist, gibt es dort immer etwas zu sehen und wenn es nur der Schriftzug mit dem Gerätenamen ist. Das derzeit große Manko des Yotaphones: Das E-Ink-Display ist nur von einigen wenigen Apps des Herstellers nutzbar. 
Wer zum Beispiel den Kindle zuhause lassen will und seine bei Amazon gekauften E-Books auf dem Yotaphone lesen will, kann das zwar tun, das E-Ink-Display bleibt dann aber ungenutzt. Denn die Kindle-App „weiß“ nichts von zweiten Display und kann daher den Inhalt nicht selbstständig auf der Rückseite anzeigen. Das bedeutet dann auch, dass zum Umblättern der Seite jedes mal das Yotaphone auf die Vorderseite gedreht werden muss. Der Hauptnutzen des Stromsparens fällt so wieder weg, da man das Display faktisch nicht ausschalten kann. Das ist sehr schade, denn gerade für Vielleser wäre die Kombination aus Smartphone und gutem Lesegerät sicherlich sehr reizvoll.
 
So bleibt nur das Yotaphone-eigene Angebot „Bookmate“. Die Bücher hier lassen sich dafür problemlos auf dem E-Ink-Display lesen. Das Blättern im Buch klappt über die Tasten an der Seite sehr gut. Das Angebot der E-Books in Bookmate beschränkt sich zurzeit jedoch auf ältere, englischsprachige Titel wie Jane Austens „Stolz und Vorurteil“.
Eigene E-Books können nicht hinzugefügt werden.
Nettes Gimmick: Wenn man mit dem Yotaphone ein Foto macht, verwandelt sich die Rückseite – zumindest grafisch – in eine Kamera, die zum Lächeln fürs Foto auffordert.
 

Wenige Tasten - ungewohnte BedienungYotaphone

Mit Ausnahme der erwähnten Tasten zum Vor- und Zurückblättern, die auch der Änderung der Lautstärke dienen, hat das Yotaphone nur eine weitere sichtbare Taste, den Ein-Aus-Knopf am oberen Rand. Die anderen Bedienelemente sind nicht sichtbar. Direkt unter beiden Displays befindet sich eine Art Streifen, mit dem durch Drücken oder Streichen Aktionen ausgelöst werden können. Ein sehr gutes Hilfsprogramm erläutert die Funktionsweise bei der Einrichtung des Geräts und kann auch danach immer wieder aufgerufen werden. Die ersten Tage bleibt die Bedienung aber ungewohnt. Dazu trägt auch bei, dass das E-Ink-Display beim Yotaphone kein Touchscreen ist. Obwohl auch hier Bedienelemente wie Benachrichtigungen über neue E-Mails angezeigt werden, können diese nicht direkt über das Display abgerufen werden.
 

Mit dem nächsten Yotaphone wird alles besser

Yota hat bereits ein Nachfolgemodell angekündigt, bei dem auch da E-Ink-Display ein Touchscreen sein soll. Auch der reguläre Bildschirm auf der Vorderseite soll dann auf 5 Zoll anwachsen und FULL-HD-Auflösung bieten. Das Yotaphone 2 soll Ende des Jahres erscheinen. Neben den überarbeiten Displays sind dann auch Funktionen wie NFC und zum kabellosen Laden des Akkus geplant. 
Das aktuelle Yotaphone ist über die Webseite des Herstellers (www.yotaphone.de) für 449 Euro und in weiteren Online-Shops und in weiteren Online-Shops zu beziehen.
 
 
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