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Empfehlung berechnen (Smartphone+Tarif)

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Basis der Tarifberechnung

wenig: 50 Minuten

normal: 120 Minuten

viel: 300 Minuten

dauernd: 560 Minuten

 

Festnetz: 30% / Mobilfunk-Netz: 70%

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Basis der Tarifberechnung

wenig: 500 MB

normal: 1 GB

viel: 2 GB

dauernd: 5 GB

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Basis der Tarifberechnung

wenig: 15 SMS

normal: 40 SMS

viel: 200 SMS

dauernd: 400 SMS

Gut zu wissen!

Ein Smartphone kaufen - Wie komme ich an mein Wunsch-Gerät?

Verschiedene Wege ein Smartphone zu kaufen

Wer vom Handy zu einem Smartphone wechselt, tauscht ein Telefon gegen einen Alleskönner, einen Computer für unterwegs. Hilfestellung ist gefragt, aber die Medienberichterstattung scheint unüberschaubar, wenig hilfreich und richtet sich an bereits Fachkundige, die "eh schon wissen, wie es geht"?

Wir wählen einen anderen Ansatz: In unserer neuen Ratgeber-Reihe erklären wir anhand von typischen Fehlern beim Smartphone-Kauf, wie man es richtig machen sollte:  Sein Budget optimal ausnutzt, seine Nutzerbedürfnisse selbst erkennt, wie man Smartphone-Testberichte kritisch hinterfragt, beim Kauf Fehler vermeidet und so selbständig für sich die beste Kaufentscheidung trifft. Eine Hilfe zur Selbsthilfe beim Smartphone-Kauf.

Einsteigerhilfen zum Smartphone-Kauf gibt es viele. Oft verlieren sie sich aber in technischen Details, gewichten Nutzerbedürfnisse nach veralteten Kriterien, oder aber überfordern mit Kaufberatung auf der Basis von Hardware-Spezifikationen und statistischen Methoden hinterlässt dabei gerade bei Einsteigern oftmals ein ungutes Gefühl, denn vielfach kennen diese weder die technischen Hintergründe noch sind sie sich ihrer Bedürfnisse sicher, da sie die einzelnen Nutzungsmöglichkeiten noch gar nicht kennen. Viele Variablen, die es aufzulösen gilt, deshalb sollte man bei der Entscheidungsfindung mit dem anfangen, das man kennt: Dem eigenen Budget.

Preise sind nicht gleich Preise: Unterschiede zwischen UVP, Mobilfunkanbieter, Provider, Online-Handel und Gebrauchtmarkt

Sofern sie bereits wissen, wie viel Geld sie ausgeben möchten, können sie mit der Suche starten. Hierbei sollte man sich jedoch nicht auf die Preisangaben in seinen Quellen verlassen: Die Entwicklungszyklen sind kurz der Smartphone-Markt entsprechend schnelllebig, und bereits wenige Monate nach Erscheinen können viele Preisangaben bereits überkommen sein. Viel Medien geben zudem nur die hohen Herstellerpreisempfehlungen (oft liegt der Marktpreis bereits zum Erscheinungsdatum eines Gerätes weit darunter) an, oder "Straßenpreise", die kurz über einen Online-Preisvergleich ermittelt wurden.

Allgemein gilt beim Smartphone-Kauf:

Die Gerätepreise in den Ladengeschäften der Mobilfunkanbieter sind immer am höchsten, da diese über überhöhte Preise im Einzelverkauf, Interessenten eine "Ersparnis" schmackhaft machen wollen, die man hätte, wenn man gleichzeitig einen Vertrag abschließt und dafür ein Gerät vergünstigt bekommt. Dies ist jedoch nur ein Trick, um die eigenen Verträge zu verkaufen, die genannten Preise für Geräte im Einzelverkauf liegen meist über den üblichen Marktpreisen.

Wer sein Smartphone mit Vertrag erwerben möchte, sollte auch dafür nicht unbedingt die Stores der Mobilfunkanbieter besuchen, sondern vorab unseren Preisvergleich besuchen, denn empfehlenswerte Anbieter wie Sparhandy, Getmobile oder Logitel "vermakeln" im Auftrag der Mobilfunkanbieter deren Geräte und Verträge, oftmals zu effektiv günstigeren Konditionen, als diese es in Eigenregie tun. Hintergrund dafür ist, dass diese Provider von den Mobilfunkanbietern Provisionen für die Vertragsvermittlung bekommen. Dafür müssen diese Anbieter jedoch auch Zielvorgaben bei ihren Abschlusszahlen erfüllen. Schaffen sie dies nicht, gewähren sie Kunden von Neuverträgen oftmals, in der Regel zwei bis drei Wochen vor Ende eines jeden Quartals, hohe Rabatte bei Vertragsabschlüssen, zum Beispiel in Form von besonders vergünstigten Gerätepreisen oder auch finanzieller Rückvergütung, um zum Ende eines jeweiligen Quartals noch ihre Zielvorgaben erfüllen zu können. 

Mitunter sind diese Konditionen so gut, dass es sich lohnt Verträge abzuschließen, die Summe der monatlichen Grundgebühren aber immer noch weit unter dem aktuellen Marktpreis des mitgelieferten Gerätes liegt. Man lässt dann die Sim-Karte dieses Vertrages einfach unberührt, nutzt die Leistung also nicht, sondern zahlt lediglich über monatliche Grundgebühren ein Gerät ab. Offiziell sich solchen "Schubladenverträge" seitens der Mobilfunk-Carrier zwar nicht gern gesehen, aber in der Praxis hat niemand etwas dagegen: "Kunde ist Kunde", und auch wenn jemand kein Umsatzbringer ist, ist er mit Service und Kommunikation vielleicht so zufrieden, dass sich irgendwann daraus ein lukratives Folgegeschäft ergibt...

Wer ein Smartphone ohne Vertrag erwerben möchte, hat im Online-Handel die besten Chancen zuzuschlagen. Preisvergleiche wie idealo oder geizhalz.at helfen bei der Suche. Im Einzelnen ist dabei jedoch keine Preissuchmaschine wirklich zu empfehlen, da Tagesangebote und andere Aktionen bei diesen oftmals nicht zeitnah eingepflegt werden. Hier helfen agentenbasierte Arbitrageure, sogenannte Schnäppchenblogs, die Tagesangebote und Sonderaktionen und Online-Handel gezielt aggregieren und Empfehlungen aussprechen.

Sicher Einkaufen auf dem Gebrauchtmarkt Wer den Aufwand nicht scheut, kann auch mittlerweile ohne großen Aufwand den Gebrauchtmarkt frequentieren. Auf den den großen Marktplätzen ebay und Amazon Marketplace tummeln sich mittlerweile auch sogenannte TradeIn-Anbieter. Diese kaufen Geräte von Privatleuten über das Internet und verkaufen sie in Eigenregie über derlei Marktplätze mit einem Aufschlag. Hier können Interessierte risikolos einkaufen, da diese Anbieter als Reseller gewerbliche Händler darstellen und dementsprechend ihren Kunden Rechte wie Gewährleistungs- und Widerrufsfristen einräumen müssen. Anbieter wie Rebuy oder verkaufsuns.de sind hier besonders zu empfehlen.

Ein Smartphone kaufen - Das Fazit: Filtern sie also nicht zu vorschnell bestimmte Hersteller oder Geräte aus, nur weil deren UVPs oder Listenpreise gemäß ihrer Quellen "über Budget" liegen. Der Markt ist ständig in Bewegung und die Preise schwanken zwischen den einzelnen Bezugsquellen mitunter deutlich. Populäre Geräte wie Apples iPhone und Geräte aus der ebenfalls beliebten Galaxy-Reihe von Samsung sind zwar im Allgemeinen besonders wertstabil, hier lassen sich auf dem Gebrauchtmarkt mitunter aber auch Schnäppchen machen.
Ab 200 Euro Neupreis bekommt man ein alltagstaugliches Gerät, das vielen Nutzeransprüchen für Einsteiger gerecht werden wird. Die Preise von technisch fortschrittlichen Geräten im Midprice-Segment beginnen bei 300 Euro, aktuelle Spitzenmodellen liegen bei 600 Euro bis 700 Euro. Hier steckt oftmals jedoch auch viel Marketing dahinter, das heißt: Vor dem Hintergrund eines angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnisses bedeutet "Neuer" nicht gleich "Besser", so kann es kann durchaus sinnvoll sein, sich für 300 Euro ein ehemaliges Spitzenmodell auf dem Gebrauchtmarkt zu beschaffen als ein aktuelles Neugerät zum gleichen Preis, das als Mideprice-Modell verkauft wirkt.
Wer sich jedoch einen derart detaillierten Marktüberblick verschaffen möchte, sollte zuerst seine Bedürfnisse kennen.
Was man mit einem Smartphone alles machen kann, wie man sich für ein System entscheidet und eine kluge Vorauswahl trifft, das greifen wir im nächsten Artikel dieser Reihe auf, in dem wir den nächsten "beliebten" Fehler beim Smartphone-Kauf aufgreifen: Bei seiner Entscheidung von den Nutzungsmöglichkeiten seine alten Handys auszugehen.
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