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Empfehlung berechnen (Smartphone+Tarif)

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Basis der Tarifberechnung

wenig: 50 Minuten

normal: 120 Minuten

viel: 300 Minuten

dauernd: 560 Minuten

 

Festnetz: 30% / Mobilfunk-Netz: 70%

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Basis der Tarifberechnung

wenig: 500 MB

normal: 1 GB

viel: 2 GB

dauernd: 5 GB

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Basis der Tarifberechnung

wenig: 15 SMS

normal: 40 SMS

viel: 200 SMS

dauernd: 400 SMS

Gut zu wissen!

So wird das Smartphone zur Geldbörse

In anderen Ländern gang und gäbe - bei uns noch in den Kinderschuhen: an der Kasse einfach das Smartphone zücken und zahlen. Wir zeigen, wo das schon geht.

Das Versprechen ist schon ein paar Jahre alt: Das Smartphone soll EC- oder Kreditkarte ersetzen und als virtuelle Geldbörse dienen. Schnell, einfach und sicher soll das sein und die lästige Kleingeldsuche wäre auch erledigt. Doch aus vielerlei Gründen hat sich diese interessante Funktion nicht durchgesetzt - noch nicht, denn immer mehr Anbieter bringen Dienste für das mobile Bezahlen auf den Markt.

Schon heute im Supermarkt mit dem Smartphone bezahlen

Den Anfang machte die Supermarktkette Netto, bald folgt Rewe. Hierfür sind jedoch spezielle Apps der Supermarktketten erforderlich, die immer nur bei einer Kette funktionieren. Bei Netto wird der Bezahlvorgang über eine für den Einkauf generierte App bestätigt, bei Rewe wird er Kunde einen QR-Code scannen. Doch eigentlich war das mit dem Bezahlen ganz anders gedacht.

Schlüsseltechnologie NFC

Viele Smartphones haben einen NFC-Chip. NFC steht für Near Field Communication, zu Deutsch Nahfeldkommunikation. Mit dieser Technik sind Datenübertragungen über sehr kurze Distanzen, in der Regel wenige Zentimeter möglich. So könnte ein Smartphone einfach kurz an ein Lesegerät an einer Kasse gehalten und die Bezahldaten ausgetauscht werden. Kritiker befürchten, dass es möglich wäre, die Daten abzufangen, daher sollen so nur kleine Beträge bis maximal 25 Euro bezahlt werden können. Und das ist nicht das einzige Manko: Apple, das mit den iPhones immer noch tonangebend ist, stattet iPhones nicht mit NFC aus. Deshalb kann sich diese Technik im Alleingang zumindest für Smartphones nicht durchsetzen. Gleichzeitig werden aber zu diesem Zweck immer mehr EC- und Kreditkarten mit NFC-Chips ausgestattet. Wenn es in den Läden auch genug kompatible Kassen gibt, können zumindest Android-Nutzer bald auf eine flächendeckende Bezahlmöglichkeit mit dem Smartphone hoffen.

Als Fahrkarten-Ersatz

Hier sind wir schon am Weitesten: In vielen Verkehrsverbünden und in allen Fernzügen der DB können Sie Ihre Fahrkarte mit Apps wie HandyTicket oder Touch&Travel kaufen. So sparen Sie sich das Schlange stehen am Schalter oder Automaten. Auch in der beliebten App MyTaxi kann die Fahrt schon mit dem Smartphone bezahlt werden.

Wie es weiter geht

Hier hilft ein Blick in andere Länder: In den USA oder auch in Polen ist es kein Problem, mit dem Smartphone zu bezahlen. Und auch in Deutschland stehen derzeit einige Anbieter in den Startlöchern, uns die mobile Geldbörse schmackhaft zu machen.

 

 

Bildquelle: © coehm - Fotolia.com

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