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Empfehlung berechnen (Smartphone+Tarif)

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Basis der Tarifberechnung

wenig: 50 Minuten

normal: 120 Minuten

viel: 300 Minuten

dauernd: 560 Minuten

 

Festnetz: 30% / Mobilfunk-Netz: 70%

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Basis der Tarifberechnung

wenig: 500 MB

normal: 1 GB

viel: 2 GB

dauernd: 5 GB

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Basis der Tarifberechnung

wenig: 15 SMS

normal: 40 SMS

viel: 200 SMS

dauernd: 400 SMS

Gut zu wissen!

So behalten Sie Ihre Handynummer beim Vertragswechsel

Bis man sich die eigene Handynummer gemerkt hat, ist der Zwei-Jahres-Vertrag vorbei und man bekommt die nächste. Früher war die liebgewonne Handynummer oft ein Grund, den Vertrag eben nicht zu wechseln - obwohl es vielleicht viel bessere Tarife gab. Doch schon seit einiger Zeit ist die Mitnahme der Handynummer zu einem anderen Anbieter möglich, die sogenannte Portierung. Und die ist sogar ziemlich einfach, wenn auch nicht kostenlos.

Der Wechsel der Handynummer sollte gut vorbereitet sein

Zunächst ist es wichtig zu wissen, ob Sie einen Vertrag oder eine Prepaid-Karte haben:

  • Von einem Vertrag zum anderen ist der Wechsel immer möglich
  • Von einer Prepaid-Karte zu einen Vertrag zu wechseln, ist in der Regel ebenfalls möglich
  • Von einem Vertrag zu einer Prepaid-Karte zu wechseln, ist vom Anbieter der Prepaid-Karte abhängig und nicht bei allen Anbietern möglich.

In der Regel fallen bei einem Wechsel Gebühren zwischen 20 und 30 Euro für die Portierung der Handynummer an. Diese Gebühr verlangt in der Regel der alte Anbieter. Dafür gibt es viele Anbieter, die Ihnen bei einem Wechsel die Portierungsgebühr erstatten.

Wichtig ist auch, dass die Kundendaten korrekt sind. Name und Anschrift müssen im alten und im neuen Vertrag bzw. den Kundendaten übereinstimmen, sonst wird die Portierung abgelehnt. Sollten Sie Ihre Nummer auf eine andere Person übertragen wollen, ist das nur in zwei Schritten möglich: Zunächst Änderung der Kundenstammdaten, dann Portierung oder umgekehrt. Entsprechend länger dauert der Prozess.

Wann kann ich die Nummer übertragen?

Grundsätzlich haben Sie immer das Recht, Ihre Handynummer zu einem neuen Anbieter zu übertragen. Theoretisch könnten Sie sogar einen Vertrag abschließen und ein paar Tage später die Nummer zu einem anderen Anbieter portieren. Dabei wird jedoch die Mindestvertragslaufzeit nicht berührt. Haben Sie also einen Zwei-Jahres-Vertrag, müssen Sie auch dem bisherigen Anbieter die vollen zwei Jahre die Gebühren für diesen Vertrag zahlen.

Die Portierung funktioniert nur innerhalb einer Frist von 30 Tagen. Die Frist beginnt an dem Tag, an dem Ihr bisheriger Anbieter die Handynummer zur Portierung freigibt. Das müssen Sie beantragen. Informieren Sie sich daher bei Ihrem Anbieter, wie die Portierung zu beantragen ist. Bei einigen Anbietern können Sie das auch selbst im Kundenservice im Internet erledigen.

Sobald die Portierung beantragt ist, hat der neue Anbieter die besagten 30 Tage Zeit, die Nummer zu übernehmen. Sie können auch erst dann sich einen neuen Anbieter suchen. Informieren Sie diesen bei Vertragsabschluss über die vorhandene Nummer und die gewünschte Portierung.

Theoretisch können Sie die Portierung auch beantragen, wenn der alte Vertrag schon beendet ist. Dafür haben Sie jedoch nur die ersten 30 Tage nach Vertragsende Zeit!

Wie läuft die Portierung ab?

Sobald die Portierung genehmigt wurde, bekommen Sie einen Termin mitgeteilt, zu dem die Portierung erfolgt. Zu diesem Termin sollten Sie die neue SIM-Karte in Ihr Handy einlegen. Am Tag der Portierung sind Sie aus technischen Gründen nur eingeschränkt erreichbar, da erst bei allen Netzbetreibern die Zuordnung zum Mobilfunknetz aktualisiert werden muss.Der Idealfall könnte so aussehen:

  • Sie haben Ihren alten Vertrag gekündigt.
  • 4 Wochen vor Ablauf des Vertrags beantragen Sie die Portierung.
  • Sie schließen ein paar Tage später einen neuen Vertrag ab und geben beim neuen Anbieter Ihre alte Handynummer an.

Trotzdem die Freunde informieren

Beachten Sie: Wenn Sie das Handynetz wechseln und sich Ihre Nummer dadurch nicht ändert, sollten Sie Ihren Freunden und Bekannten trotzdem Bescheid sagen. Vielleicht hat der ein oder andere eine Flatrate, die zwar in Ihr bisheriges Netz gilt, aber nicht in das neue. So schützen Sie ihn oder sie vor einer teuren Überraschung.

Auf unserer Seite In welches Handynetz telefoniere ich bevorzugt? können Sie selbst prüfen, in welchem Netz eine Handynummer jetzt registriert ist.

Ein paar Besonderheiten:

Wenn Ihr neuer Vertrag wesentlich früher beginnt als die Portierung erfolgt, erhalten Sie vorübergehend eine neue Handynummer, mit der Sie im neuen Vertrag erreichbar sind. Diese müssen Sie aber nicht nutzen, da Sie bis zum Tag der Portierung weiterhin über den bisherigen Vertrag erreichbar sind.

Wenn Sie den alten Vertrag über die Restlaufzeit nach der Portierung trotzdem weiter nutzen wollen, muss Ihnen der Anbieter kostenlos eine Ersatznummer zuteilen.

Nicht jede Nummer lässt sich während eines laufenden Vertrags portieren: Wenn Sie zwar den Anbieter, aber nicht das dahinterstehende Unternehmen wechseln, kann die Nummer nicht portiert werden. Das gilt zum Beispiel für einen Wechsel von Base zu Aldi Talk, da beide Marken von derselben Firma (E-Plus) angeboten werden.

Bei einer Nummer, die bisher auf einer Prepaid-Karte registriert war, ist eine Verzichtserklärung erforderlich. Damit erklären Sie gegenüber dem Anbieter, dass Sie auf eventuelles Restguthaben verzichten. Da die Portierungsgebühr meistens vom Guthaben abgebucht wird, müssen Sie die Karte daher vor der Portierung noch ein letztes Mal aufladen.

 

Bildquelle: © LaCatrina - Fotolia.com

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