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Basis der Tarifberechnung

wenig: 50 Minuten

normal: 120 Minuten

viel: 300 Minuten

dauernd: 560 Minuten

 

Festnetz: 30% / Mobilfunk-Netz: 70%

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Basis der Tarifberechnung

wenig: 500 MB

normal: 1 GB

viel: 2 GB

dauernd: 5 GB

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Basis der Tarifberechnung

wenig: 15 SMS

normal: 40 SMS

viel: 200 SMS

dauernd: 400 SMS

Gut zu wissen!

Smartphones - Kaufberatung für Einsteiger

Aus Handys sind Smartphones geworden und statt eines Telefons trägt man mit ihnen heute einen kleinen Computer in der Tasche spazieren, der mehr kann als der PC zu Hause. Mit Smartphones telefonieren Sie, nehmen Fotos auf, surfen im Internet, schreiben E-Mails, erstellen Dokumente, spielen Spiele, lesen E-Books und vieles mehr. Am bekanntesten sind das iPhone von Apple und die Galaxy-Modelle von Samsung, aber auch andere Hersteller wie Motorola, LG oder Sony verkaufen die modernen Handys mit Touchscreen. Während die meisten Anbieter auf das Google-Betriebssystem Android setzen, verwendet Apple mit iOS eine Eigenentwicklung und Nokia kooperiert mit Microsoft und installiert momentan nur Windows Phone 8 auf seinen Geräten.

Die Bedienung der Smartphones erfolgt über den sogenannten Touchscreen – einem Bildschirm, der auf Berührungen reagiert. Nur wenige Modelle bieten zusätzlich noch eine Tastatur an. Die Touchscreens sind je nach Modell unterschiedlich groß. Üblich sind derzeit Formate von 3,5 bis fünf Zoll (das entspricht Diagonalen von 8,9 bis 12,7 Zentimeter), wobei erste Geräte schon über sechs Zoll (15,2 Zentimeter) große Bildschirme haben, aber damit eher unhandlich sind und schon fast in die Kategorie der Tablet-PCs gehören.

Schlank und elegant, riesig und unhandlich, aus Aluminium und dünn oder aus Kunststoff und dick: Die Auswahl an Smartphones ist sehr groß. Die Modelle unterscheiden sich neben ihrer Größe und Verarbeitung auch durch die technische Ausstattung. Bis auf Apple decken alle Hersteller vom günstigen Modell für Einsteiger bis hin zum teuren Vorzeigemodell den gesamten Preisbereich von 150 bis 700 Euro ab. Ganz günstige Smartphones unbekannter Hersteller sind meistens kein Kauftipp, da sie auf Fingertipps und Wischbewegungen meist nur sehr träge reagieren.

Ebenso groß wie die Auswahl an Smartphones ist das Angebot an passenden Tarifen. Welcher Smartphone-Tarif für Sie der Günstigste ist, richtet sich nach ihrem Nutzungsverhalten. Telefonieren Sie viel, schreiben Sie eher SMS oder surfen Sie fast nur im Internet. Bei entsprechend häufiger Verwendung bieten sich sogenannte Flatrate-Tarife für die unterschiedlichen Nutzungsarten an, bei denen sie jeweils nur eine monatliche Gebühr entrichten müssen. Da die Smartphones für den mobilen Internetzugang gedacht sind, ist ein zu Ihrer Nutzung passender Internet-Tarif sehr wichtig. Hierfür gibt’s Volumen-Tarife mit unterschiedlichen großen Datenmengen und Flatrate-Angebote.

Die Betriebssysteme

Auf den Smartphones stehen derzeit vor allem vier Betriebssysteme zur Auswahl: iOS von Apple, Windows Phone, Blackberry OS und Android von Google. Die größte Auswahl an unterschiedlichen Modellen besteht bei Android, das auf mehreren hundert sehr unterschiedlichen Smartphones installiert ist. Apple verwendet iOS nur für das iPhone und andere Hersteller bringen immer wieder einzelne Geräte mit Windows Phone heraus. Nur Nokia setzt derzeit komplett auf die Smartphone-Software von Microsoft.

Ratgeber: Die Smartphone-Betriebssysteme im Vergleich

Die Bedienung

Die Bedienung eines Smartphones erfolgt über einen Touchscreen. Der Bildschirm reagiert auf Berührungen. Die Benutzeroberfläche und die Smartphone-Programme (Apps) sind dabei auf die Bedienung mit den Fingern ausgelegt. Nur wenige Modelle verfügen zusätzlich noch über eine Tastatur zum Tippen. Adressbucheinträge, E-Mails, Fotos und andere Daten eines Smartphones lassen sich in der Regel unkompliziert mit Programmen auf dem Computer oder Internet-Speichern (Cloud) synchronisieren. Bei sehr günstigen Handys sind gelegentlich langsame Touchscreens anzutreffen, die die eigentlich flotte Bedienung mit den Fingern ausbremsen. Im Winter kann Kälte bei der Steuerung über den Bildschirm stören, dank spezieller Handschuhe müssen aber keine Finger frieren.

Ratgeber: Grundsätzliches zur Smartphone-Bedienung

 

Die Apps

Auf Smartphones können Sie Programme, sogenannte Apps installieren. Die Anwendungen stehen in sogenannten App Stores zum Download bereit und sind entweder Gratis oder kosten meist nur wenige Cent oder Euro. Das größte Angebot an Apps bieten Apple und Google mit jeweils nahezu einer Miilionen Anwendungen im App Store (Apple) und Play Store (Google). Der Windows Store von Microsoft kann mit bislang etwas weniger als 100.000 Apps noch nicht konkurrieren.

Das Design

Fast alle Smartphones sind rechteckig und verfügen über mal mehr, mal weniger abgerundete Ecken. Modelle mit einem fast quadratischen Touchscreen sieht man nur sehr selten und dann auch eher in asiatischen Ländern. Bei den Farben dominieren Schwarz, Dunkelblau und Weiß. Bei den Modellen mit Windows Phone von Nokia und anderen Herstellern kommt dagegen mehr Farbe ins Spiel, auch der Hersteller Sony bietet bei dem einen oder anderen Modell eine größere Farbvielfalt.

Ratgeber: Das Design als Kaufkriterium

Display und Touchscreen

Der Touchscreen gehört zu den wichtigsten Bausteinen eines Smartphones. Auf ihm wählen Sie nicht nur den nächsten Gesprächspartner aus, sondern starten auch Apps und bewundern Filme oder Fotos. Bei günstigeren Handys kommen meist kleine Bildschirme (3 bis 3,5 Zoll; Diagonalen bis 8,9 Zentimeter) zum Einsatz, die vergleichsweise stark spiegeln. In der Mittelklasse (ca. 3,5 bis 4 Zoll; bis 10,2 Zentimeter Diagonale) sind gelegentlich Bildschirme mit der AMOLED-Technik zu finden, die sehr farbkräftig sind und auch bei Sonnenlicht noch gut ablesbar sind. Das iPhone bietet mit seinem Retina-Display eine knackig scharfe Auflösung, die die Top-Smartphones mit über fünf Zoll großen Monitoren durch eine Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Bildpunkte) toppen wollen.

Ratgeber: Hier finden Sie weitere Informationen zum Smartphone-Display

Geschwindigkeit / Taktrate

Für Standard-Aufgaben benötigt ein Smartphone keine große Rechenkraft. Telefonate und SMS reizen die aktuellen Prozessoren mit bis zu vier Rechenkernen nicht aus. An ihre Leistungsgrenzen gelangen sie jedoch bei Spielen mit aufwendiger Grafik oder anderen rechenintensiven Apps. Aber auch im Alltag beim Einschalten des Smartphones  und der normalen Bedienung machen sich die unterschiedlichen Taktfrequenzen der Geräte-Prozessoren etwa mit verschieden langen Ladezeiten bemerkbar.

Ratgeber: Was beeinflusst die Leistungsfähigkeit eines Smartphones?

Die Akku-Laufzeit

Die Akku-Leistung ist bei einem Smartphone nicht unwichtig, denn niemand will nach einem halben Tag mit einem ausgeschalteten Handy da stehen. Die von den Herstellern angegeben Batterie-Laufzeit stellen allerdings die Obergrenze dar. In der Realität sorgt die Nutzung – vor allem durch Spiele, Navigations-Apps, mobile Internetverbindungen oder im Hintergrund weiterlaufende Programme – für eine deutlich kürzere Laufzeit. Ein guter Akku sollte sein Smartphone allerdings auch bei intensiver Nutzung einen Tag lang mit Strom versorgen. In der Regel halten Smartphones bei praxisgerechter Nutzung um die 10 bis 12 Stunden mit einer Akku-Ladung durch.

Ratgeber: Wissenswertes zum Smartphone-Akku

Kamera und Co.

Zu einem Smartphone gehört selbstverständlich eine Kamera. Die eingebauten Linsen stehen denen in kompakten Digitalkameras der Mittelklasse in nichts nach, liefern aber aufgrund der kleineren Sensorfläche vor allem bei Dunkelheit eine schlechtere Bildqualität. Dank der Internetanbindung lassen sich die Schnappschüsse beispielsweise schnell bei Facebook oder Online-Fotodiensten wie Flickr hochladen – und dafür reicht die Bildqualität in der Regel völlig aus. Einige Modelle bieten mit einem eingebauten Blitz oder LED-Licht noch Hilfsmittel an, die Motive bei schlechten Lichtverhältnissen aufhellen können. Natürlich nehmen die Kameras nicht nur Fotos auf, sondern auch Videos, wobei eine HD-Auflösung (1280 x 720 Bildpunkte, vergleichbar mit aktuellen TV-Geräten) bei Mittelklasse-Geräten häufig anzutreffen ist. Full-HD-Filme (1920 x 1080 Bildpunkte) sind aber derzeit noch den Topmodellen vorenthalten.

Ratgeber: Smartphone als Kamera-Ersatz

Musik mit dem Smartphone

Smartphones machen den MP3-Player überflüssig. Sie spielen Musik in allen gängigen Formaten ab und bieten darüber hinaus Zugang zu verschiedenen Online Musik-Diensten. Stereo-Kopfhörer werden in der Regel mitgeliefert. Aber auch hochwertigere Kopfhörer lassen sich über die klassischen 3,5mm-Buchsen ans Gerät anschließen.

Ratgeber: Smartphone statt MP3 Player? Darauf sollten Musik-Liebhaber achten.

Speicher

Der interne Speicher (reicht von wenigen 100 Megabyte bei günstigen Geräten bis zu 64 Gigabyte bei Top-Modellen) von Smartphones ist begrenzt und lässt sich nicht bei allen Modellen mit einer Speicherkarte (Micro-SD) erweitern. Apps, Spiele, Fotos, Musik und Videos belegen am meisten Platz und so empfiehlt es sich hier öfter aufzuräumen und ungenutzte Programme zu deinstallieren oder Dateien auf dem Computer zu sichern, um sie bei (Platz-)Bedarf auf dem Handy löschen zu können.

Ratgeber: Das Smartphone und der Speicherplatz

Der Preis

Smartphones kosten zwischen 100 (Einsteiger) und 700 Euro (Spitzenmodelle). Die günstigen Einsteiger-Geräte kosten in der Regel bis zu 250 Euro. Bei Preisen von bis zu 450 Euro spricht man von Mittelklasse-Modellen. Ab einem Preis von 450 Euro darf sich ein Smartphone auch Top-Modell nennen.

GPS/Navigation

Selbst in vielen günstigen Smartphones steckt ein GPS-Chip mit dem Sie ihre aktuelle Position orten können. Für die Routenplanung stattet jeder Smartphone-Hersteller seine Geräte schon ab Werk aus. Mit der entsprechenden App eigenen sich solche Geräte zudem auch für die Autofahrer- und Fußgänger-Navigation. Passende Apps sind sowohl kostenlos als auch für mehr als 50 Euro erhältlich. Wobei die kostenlosen nicht zwangsläufig schlechter sind. Die meisten Navi-Apps benötigen eine dauerhafte Internetverbindung um Daten nachzuladen, so dass sie nicht nur den Datenverbrauch (Internetkosten) in die Höhe treiben, sondern auch schnell den Akku leeren. Ein Auto-Ladegerät ist beim Navi-Einsatz im PKW Pflicht. Nokia geht noch einen Schritt weiter und bringt Länderkarten zum Herunterladen. Damit lässt sich dann auch ohne Internetverbindung (etwa auf Reisen im Ausland) eine Strecke von A nach B entlang navigieren – inklusive gesprochener Fahranweisungen.

Ratgeber: GPS Navigation mit dem Smartphone

Business / Organisation

Mit den passenden Apps und dank dem Abgleich (Synchronisation) von Daten, Kontakten und E-Mails mit dem heimischen Computer eignen sich Smartphones als kleine, mobile Ausgabe eines PCs. Aufgepasst bei beruflicher Nutzung: Die technischen Voraussetzungen und Ansprüche an den Datenschutz sind in jeder Firma unterschiedlich, so dass ein privates Smartphone erst nach Rücksprache nebenbei auch beruflich genutzt werden sollte.

Ratgeber: Smartphone Kaufberatung für Geschäftsleute

Verbindungen

Smartphones verfügen über zahlreiche drahtlose Schnittstellen und auch über zwei oder drei Buchsen für Stecker. Dabei handelt es sich in der Regel um einen Anschluss für Kopfhörer und eine Micro-USB-Buchse, die zur Datenübertragung und zum Aufladen des Akkus dient. Ausnahmen, wie der proprietäre Lightning-Anschluss von Apples iPhone, bestätigen auch hier die Regel. Drahtlos ermitteln Smartphones per GPS ihren Standort, gelangen per Funktechnik WLAN, sowie Mobilfunk (UMTS oder LTE) ins Internet oder übermitteln per Nahfunktechnik (NFC und Bluetooth) Daten und Informationen über kurze Entfernungen.

 

Bildquelle: © Jan Engel - fotolia.com

Datum: 
Autor: Horst Schröder
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