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Smartphone News

Smartphones der Zukunft-Flexibel, integriert und nutzerorientiert

Smartphones der Zukunft

Telefonieren, texten, fotografieren, organisieren, spielen, lesen – Smartphones sind bereits jetzt Allrounder im Alltag und in der Freizeit. Was aber kommt danach? Klar ist, die Geräte werden mit zunehmender Miniaturisierung, geringer Programmgröße, kleineren Batterien, Speichern oder Nano-Sim-Karten und dem Siegeszug der Nanotechnologie ihre angestammte und den Markt dominierende Handy-Form – rechteckig, Display vorn, Kamera hinten – verlieren. Mithilfe neuer Technik und neuem Design werden sie bereit sein, auch ungewöhnliche Formen anzunehmen: Armbänder oder Brillen, ultraflache Smartphones aus flexiblem Material mit innovativen Bedienelementen, Sprach- oder gar Augensteuerung – das Smartphone wird zum Accessoire, das unabhängiger von seinem Design wird.

Einrollbares Display?

Innovativ zu sein heißt, Mut zu zeigen und das Gängige zu verändern. Derzeit ist dieser Mut auf dem Markt der Smartphones noch nicht zu sehen. Das liegt zum Teil an den noch fehlenden neuen Materialien, die etwa Bildschirme flexibel machen könnten. Lange wird es allerdings nicht mehr dauern, bis diese auf den Markt kommen. Zur Zeit hat Samsung noch Probleme in der Massenproduktion flexibler Displays auf TFT-Basis, will das Blog sammobile.com erfahren haben, arbeitet allerdings mit Hochdruck daran. Einen Namen hat die Technologie schon: Youm. Sie könnte in einem der kommenden Samsung-Smartphones, dem Samsung Skin, bereits verbaut sein. Auch Apple hat über seinen Display-Zuliefer Corning wohl bald Zugriff auf biegsame Bildschirme, das „Willow Glass“. Werbevideos von Corning zeigen, wo diese Technologie überall eingesetzt werden könnte.

Durch die Brille der Zukunft

„Glass“ scheint auch die Vision des Internetunternehmens Google zu sein: Durch „Google Glass“ blicken die Firmenchefs Sergej Brin, Larry Page und Eric Schmidt in eine Zukunft, in der eine Kommunikationsbrille zur Schnittstelle zwischen Mensch und Netz wird. Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2012 stellte der Internetkonzern funktionierende Prototypen der futuristischen Kommunikationsbrille vor. Entwickler, die an der Konferenz teilnahmen, konnten die Brillen für 1.500 US-Dollar vorbestellen. Wann sie marktreif sind, sagte Google-Chef Sergej Brin jedoch nicht.

Flexibel bleiben

Einen anderen Weg beschreitet Nokia. Das Unternehmen aus dem finnischen Espoo bastelt derzeit an seiner eigenen Zukunftsvision. Das ist bitter nötig, hat Nokia doch die Spitzenposition unter den Smartphone-Herstellern längst abgeben müssen. Helfen könnte bei der Aufholjagd „Human Form“, eine mögliche Designform auf Basis der Nanotechnologie. Hier ist nicht nur das Display, sondern gleich das ganze Smartphone biegsam wie Gummi, durchsichtig, ohne erkennbares elektronisches Innenleben. Doch das wie eine außerirdische Lebensform erscheinende Smartphone sei nur eine von vielen Ideen aus dem Nokia Research Lab, beeilt sich Nokia zu versprechen.

Eine dieser weiteren Ideen ist das Kinetic Design von Nokia: Es sieht noch aus wie ein herkömmliches Smartphone, ist aber bereits biegsam wie das „Human Form“-Gerät. Der Entwickler begründet das damit, dass im kalten Finnland Menschen mit dicken Handschuhen das Smartphone so besser bedienen könnten, indem sie einfach die ein oder andere Ecke etwas biegen, um eine Aktion damit auszulösen – für südeuropäische Gefilde daher nur bedingt empfehlenswert.

Design von morgen

Doch auch unabhängige Designer haben sich Gedanken darüber gemacht, welche Möglichkeiten sich in Sachen Kommunikation in Zukunft bieten könnten. So spielt die Nanotechnologie in einer Idee von Ilshat Garipov eine große Rolle. Sein Smartphone Booklet ist ausklappbar wie eine kleine Karte, Nanopartikel nutzen die gesamte Oberfläche und verändern die Bedienelemente je nach Bedarf. http://www.mojorno.com/portfolio/smartphone-booklet/ Dave Schultze von SchultzeWorks dagegen stellt sich ein Smartphone vor, das dreifach ausklappbare Zusatzkeyboards besitzt – eines zum schreiben und zwei weitere links und rechts fürs Telefonieren, Spielen oder Arbeiten. Hinzu kommen superdünne Photovoltaik-Platten, die den notwendigen Strom liefern.

Auch Du Jun hat für Sony eine Vision entwickelt, die sich klappen lässt, und zwar zusammen: Zwei Bildschirmhälften können zu einem größeren Screen zusammengefügt werden – oder voneinander getrennt funktionieren, wie Walkie-Talkies. Ein klappbares Smartphone mit verschiebbarem Display stammt auch aus den Entwürfen von Petr Kubik. http://www.coroflot.com/petrkubik/WINNER-of-INTEL-competition-mobile-internet-device Und wer noch mobiler als mobil sein will, schwingt sich auf das Ecodrive Bicycle des Designers Juil Kim, der eine iPhone-Dockingstation einfach in ein futuristisch aussehendes Fahrrad eingebaut hat.

Verschmelzen der Medien wird greifbarer

Klar ist auch, dass insbesondere Elektronik-Hersteller wie Samsung und LG dazu übergehen werden, ihre TV-Geräte, Kommunikationsdienstleistungen und Smartphones stärker aneinander zu binden. Vor allem TV-Geräte könnten dann viel stärker als zuvor mit dem Internet verschmelzen, Apps erweitern das Angebot von Fernsehern, Technologien wie AllShare Play von Samsung oder LG's SmartShare koppeln Smartphone und alle anderen elektronischen Medien stärker aneinander als zuvor.

www.allshareplay.com Samsung Damit profitieren die elektronischen Geräte in einem Maß voneinander, das letztlich zur echten Integration aller multimedialen Geräte führen könnte – eine Plattform für alle Geräte. Begrenzt werden die Visionen derzeit vor allem durch Material, Bandbreite und Batteriekapazität. Paradigmenwechsel in der Wirtschaft sorgen dafür, dass die Bedürfnisse der Nutzer sehr viel stärker in den Vordergrund treten werden als die Ideen von Ingenieuren, Wissenschaftler sprechen von User Experience Design oder Design Thinking. Und die Zukunftsvisionen fast aller Unternehmen und Designer zeigen eines ganz deutlich: Displaygröße und Kamerapixel werden in Zukunft weniger kaufentscheidend sein, sondern die Art, wie wir die Smartphones bedienen. Bild: © violetkaipa - Fotolia.com

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