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Smartphone News

O2 und E-Plus fusionieren: Werden die Tarife billiger?

Fusion O2 und EPLUS

Telefonica O2 kauft E-Plus Deutschland. Damit vereinen sich die Nummer drei und vier des deutschen Mobilfunkmarktes. Und die Anbieter Vodafone und Telekom würden auf die Plätze zwei und drei verwiesen. Die Auswirkungen auf die Tarife sind bislang noch unbekannt. Der Milliarden-Deal hätte zwei Konsequenzen: Mit dem Kauf würde Telefonica O2 erstens die Anzahl seiner Kunden dramatisch erhöhen: O2 zählte 2012 gut 19 Millionen Kunden. E-Plus liegt bei mehr als 23 Millionen Kunden in Deutschland. Ein zweiter Vorteil des Deals bestünde in großen Synergieeffekten: In Zukunft müsste nur noch ein Netz betrieb werden, was hohe Einsparungen ermöglichen würde – E-Plus spricht von 5 bis 5,5 Milliarden Euro. Zudem fällt ein Teil der so genannten “Terminierungsentgelte“ weg. Diese Gelder fließen zwischen den Netzbetreibern, wenn Telefonverbindungen zwischen den Netzen aufgebaut werden und somit ein reibungsloser Telefonverkehr gewährleistet wird.

Bislang günstig: die E-Plus-Marken Base, Simyo und Co.

Zu E-Plus gehören die Marken Base, Simyo, Ay Yildiz und Blau.de, die sich vor allem durch günstige Tarife auszeichnen. Und auch O2 zählt am Markt nicht zu den teuersten Anbietern. Das zeigt auch ein Blick in unsere Tarifvergleiche. Nun könnte die neue Konstellation zwei Wege gehen: Das gemeinsame Unternehmen wird auf dem Markt die Nummer eins und könnte daher seine Preise erhöhen. Der neugebildete Konzern könnte aber auch die bislang gefahrene Strategie fortsetzen und die Preise weiter senken, weil durch die Fusion geringere Betriebskosten entstehen. Ob eine Preiserhöhung am Markt durchsetzbar ist - zumal Vodafone und die Telekom weiterhin die bessere Netzqualität bieten - ist allerdings fraglich. 

Günstigere Roaming-Gebühren

Wer sein Smartphone im Ausland nutzen möchte, wird sogar profitieren: Telefonica, zu der O2 gehört, ist international ausgerichtet. Neben den O2-Kunden könnten in Zukunft auch E-Plus-Kunden günstiger im Ausland surfen, da die Terminierungsentgelte innerhalb des Telefonica-Netzes entfielen.

Neue Telefonnummer nach der Fusion?

Die Handynummer dürfte bleiben. Denn jeder kann heute seine Mobilfunknummer vom alten Provider zum neuen Anbieter mitnehmen. Die Fusion dürfte das nicht ändern.

Noch zwei Hürden zu nehmen

Doch noch muss die Übernahme genehmigt werden. Zum einen muss die Hauptversammlung des E-Plus-Mutterkonzerns zustimmen. Die Aktionärsversammlung soll in den kommenden Wochen abgehalten werden. Der Verkauf unterliegt zudem einer wettbewerbsrechtlichen Genehmigung. Geht der Deal durch, erhält der E-Plus Mutterkonzern KPN 5 Milliarden Euro in bar und einen Anteil von 17,6  Prozent an Telefonica Deutschland.

 

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