Sie sind hier

Empfehlung berechnen (Smartphone+Tarif)

Info

Basis der Tarifberechnung

wenig: 50 Minuten

normal: 120 Minuten

viel: 300 Minuten

dauernd: 560 Minuten

 

Festnetz: 30% / Mobilfunk-Netz: 70%

Info

Basis der Tarifberechnung

wenig: 500 MB

normal: 1 GB

viel: 2 GB

dauernd: 5 GB

Info

Basis der Tarifberechnung

wenig: 15 SMS

normal: 40 SMS

viel: 200 SMS

dauernd: 400 SMS

Smartphone News

Motorola Razr i in London vorgestellt

Motorola Razr i

Während sich viele Smartphone-Hersteller derzeit mittels schneller Quadcore-Prozessoren um Käufer bemühen, begnügt sich Motorolas neues Razr i mit einem brandaktuellen Single-Core-Prozessor aus dem Hause Intel. Denn damit hat das Smartphone genug Geschwindigkeit unter der Haube. Am 18. September 2012 hat Motorola das Gerät in London vorgestellt. Der erste Eindruck des Motorola Razr i: Großes 4,3-Zoll-AMOLED-Display und ein durchaus wertig erscheinendes Gehäuse aus kratzfestem Glas, Kevlarfasern und Aluminium. Das lässt zumindest manches Konkurrenzprodukt aus Plastik alt aussehen und macht das Smartphone spritzwasserfest. Mit 122,5 Millimetern Höhe, 60,9 Millimetern Breite und 8,3 Millimetern Tiefe besitzt es in etwa die Ausmaße des neuen iPhone 5. Das Gewicht des Razr i beträgt 126 Gramm.

Sparsamer Prozessor, schnelle Kamera

20 Stunden Akkulaufzeit und 600 Minuten Gesprächsdauer am Stück verspricht Motorola – dies wohl auch dank des kleinen, sparsamen und schnellen Intel-Kerns, der bei hohen Anforderungen mit zwei Gigahertz Taktfrequenz arbeitet, im normalen Betrieb allerdings nur mit 600 Megahertz. Damit ist das Razr i das erste Android-Smartphone, das auf Basis eines Intel-Chips läuft. So versucht der Prozessorhersteller Intel weiter, energiesparende Rechenkerne herzustellen und zur Konkurrenz, vor allem zu ARM, aufzuschließen. Für Motorola-Nutzer bedeutet dies aber auch, dass sie zunächst auf die schnelle LTE-Datenübertragung verzichten müssen, weil Intels Chipsätze diese noch nicht unterstützen. Das technische Innenleben des Razr i beherrscht außerdem eine Acht-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Sie soll zehn Fotos pro Sekunde schießen, während eine 0,3-Megapixel-Kamera Videotelefonie auf der Vorderseite überträgt. Eine Kamera-Schnelltaste am Gehäuse soll außerdem blitzschnell die Kamera-App starten und auslösen. Es wird auch ein NFC-Chip mit an Bord sein, so wie beim US-amerikanischen Schwestermodell Razr M, das bereits vor einigen Monaten vorgestellt wurde. Die Speicherkapazität kann allerdings mit aktuellen Platzhirschen kaum mithalten: nur acht Gigabyte internen Speicher gönnt Motorola dem Razr i, davon knappe fünf für Anwender. Diese sind mit einer optionalen Micro-SD-Karte um 32 Gigabyte erweiterbar.

Emulator startet Apps in ARM-Architektur

Ausgeliefert wird das Morola Razr i mit dem Android-Betriebssystem „Ice Cream Sandwich“ (Android 4.0.4), ein Update auf Jelly Bean (Android 4.1) ist geplant. Ein genaues Datum hat Motorola nicht angegeben. Trotzdem werden einige ältere Apps nicht mehr laufen, denn die vorinstallierte Android-Version ist auf den 2-GHz-Intel-Chip angepasst. Deshalb spendiert Motorola seinem neuen Smartphone eine ARM-Emulation. Diese aktiviert sich automatisch, sobald eine App aufgerufen wird, die eine ARM-Architektur benötigt. Auf den deutschen Markt kommt das Razr i im Oktober, Vertriebspartner sind nach Angaben des Herstellers O2 und Base. Laut Motorola soll die unverbindliche Preisempfehlung bei 399 Euro liegen.

Datum: 
Autor: 
0
Kommentare zu diesem Artikel