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Empfehlung berechnen (Smartphone+Tarif)

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Basis der Tarifberechnung

wenig: 50 Minuten

normal: 120 Minuten

viel: 300 Minuten

dauernd: 560 Minuten

 

Festnetz: 30% / Mobilfunk-Netz: 70%

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Basis der Tarifberechnung

wenig: 500 MB

normal: 1 GB

viel: 2 GB

dauernd: 5 GB

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Basis der Tarifberechnung

wenig: 15 SMS

normal: 40 SMS

viel: 200 SMS

dauernd: 400 SMS

Kaufberatung für Dauersurfer

8. März 2013 - 12:27 -- Horst Schröder

Was muss ein Smartphone für Dauersurfer können?

Datenverbindungen:

Ein Smartphone für Dauersurfer muss natürlich dauerhaft online sein können. Somit sind nicht nur WLAN und UMTS Pflicht, sondern auch LTE mit seiner Übertragungsgeschwindigkeit, die zumindest in der Theorie schneller als die meisten DSL-Festnetz-Anschlüsse ist. Bluetooth, GPS und NFC können ebenfalls praktisch sein, spielen für den mobilen Internetzugang aber keine Rolle.

Der Akku:

Ist ein Smartphone dauerhaft online, belastet die Internetverbindung auch den Akku. Fällt seine Kapazität zu klein aus, ist das dauerhafte Surfvergnügen meist bereits nach wenigen Stunden zu Ende. Aber auch große Batterien, mit einer Kapazität von 2.000 Milliamperestunden (mAh) oder mehr, halten bei intensiver Nutzung selten bis zum Ende des Tages durch. In der Regel schafft ein modernes Smartphone bei typischer Nutzung mit Internet, Telefonaten und SMS um die 10 bis 12 Stunden Laufzeit mit einer Akkuladung. Das Smartphone muss also regelmäßig an die Steckdose oder über einen tragbaren Akku-Pack zwischendurch aufgeladen werden. Einige Smartphone-Schutzhüllen enthalten zudem eine Batterie, die die Laufzeit des Smartphones erhöht.

Leistung:

Dauersurfer sind in der Regel ungeduldige Menschen, die mit ihrem Smartphone schnell ins Internet wollen. Längere Wartezeiten bis sich die Internetverbindung aufgebaut hat und der Internet-Browser oder eine App gestartet ist, nerven da nur. Weniger als ein Vierkern-Prozessor (Quad-Core) mit einer Taktrate ab 1,4 Gigahertz (GHz) sollte zur stressfreien Nutzung daher nicht im Mobiltelefone verbaut sein.

Display:

Das Display eines Dauersurfer-Smartphones darf gerne groß sein. Zwar lässt sich auch mit kleinen Bildschirmen im Internet surfen, aber wirklich Spaß macht es erst mit 4,7 bis 5,5 Zoll (das entspricht Bildschirm-Diagonalen von 11,9 bis 13,9 Zentimeter). Bei vielen Anwendungen mag es ein Nachteil sein das Smartphone mit zwei Händen bedienen zu müssen, beim Surfen im Internet stört es hingegen weniger. So lassen sich etwa Videos im Querformat schon recht angenehm betrechten.

Betriebssystem:

Bei der Wahl des Betriebssystems haben Dauersurfer eigentlich die freie Auswahl. Auf Flash verzichtet inzwischen nicht nur Apple (iOS), sondern auch Google (Android) und Microsoft (Windows Phone). Zudem hängt die Übertragungsgeschwindigkeit nicht von der Software auf dem Smartphone ab. Entscheidender kann dagegen die (große) Auswahl an Apps sein. Hier stehen bei iOS (iPhone) und Android die meisten zur Verfügung. Tipp: Wer besonders viel im Internet surft findet im Googles Play Store deutlich mehr Alternativ-Browser für Android als ins Apples App Store.

Was müssen Dauersurfer bei der Tarif-Wahl beachten?

Aber bitte mit Daten-Flatrate

Wer dauerhaft online sein will, kommt um eine Daten-Flatrate nicht herum. Alle anderen Abrechnungsmodelle – egal ob Datenpakete, Pakete mit Minutenpreisen oder Inklusiv-Volumen – bergen für ihn die Gefahr hoher Kosten. Wirklich dauerhaft sorglos surfen lässt sich nur mit einem Pauschaltarif. Aufgepasst: Bei einem Aufenthalt im Ausland sind aber weiterhin die außerhalb der EU nicht begrenzten und teilweise extrem hohen Roaming-Kosten zu beachten. Hier gilt es sich vor Ort nach Alternativen umzusehen. Etwa eine Prepaid-Karte des Urlaubs- oder Reiselandes zu erwerben.

Netzqualität:

Für Dauersurfer kommen eigentlich nur Tarife in den D-Netzen von Vodafone und der Telekom in Frage. Sie bieten vergleichsweise eine stabilere Netzqualität und höhere Verbindungsgeschwindigkeiten. Der Netzbetreiber O2 hinkt mit dem Ausbau seines LTE-Netzes noch weit hinterher. LTE von O2 ist zunächst nur – und das auch noch recht lückenhaft – in Ballungsgebieten verfügbar. E-Plus hat gar keine 4G-Lizenz für LTE erworben und behilft sich daher mit dem Ausbau seines eigenen 3G- oder UMTS-Netzes.

Schnelles Internet nur für eine bestimmte Datenmenge:

Eine Flatrate verspricht zwar dauerhaften Internetzugang, allerdings gelten die hohen Geschwindigkeiten von UMTS oder LTE nur für ein bestimmtes Datenvolumen. Sind diese 500 Megabyte oder ein, fünf oder zehn Gigabyte verbraucht, drosseln die Mobilfunkanbieter die Übertragungsgeschwindigkeit auf mickriges GPRS-Niveau, das deutlich langsamer als eine UMTS-Verbindung ist.

WLAN als Alternative

Da auch das größte Datenvolumen mit Musik und Videos schnell aufgebraucht sein können, lohnt es sich, immer wenn möglich, WLAN statt des mobilen Datennetzes zu verwenden. Geld spart man Aufgrund der Flatrate-Tarife zwar nicht, verbraucht aber sein Inklusiv-Volumen vor der Drosselung der Geschwindigkeit nicht zu schnell.


 

Tags für Smartphones: 
Lange Akkulaufzeit
großes Display

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