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iOS, Android, Windows Phone... - Die Betriebssysteme im Vergleich

Betriebssysteme im Vergleich

In den vergangenen Jahren entwickelten sich Handys, mit denen der Nutzer telefonieren und SMS versenden konnte, zu modernen Smartphones, die sehr viel mehr leisten und einem mobilen Taschencomputer gleich kommen. Smartphones gestalten unser Leben komfortabler: wir stehen im ständigen Kontakt zu unseren Freunden dank Facebook oder Twitter; können mühelos unterwegs Emails abrufen und beantworten; wir überbrücken mit Ihnen Wartezeiten, in dem wir im Internet surfen, online shoppen und gleichzeitig dienen sie als MP3- Player um Musik oder Radio zu hören; wir können Videos ansehen und Games spielen.

Warum ist die Wahl des Betriebssystems wichtig?

Jedes Smartphone verfügt über ein Betriebssystem, welches sich je nach Herstellermodell unterscheidet. Das englische „Operation System“ (kurz OS) sollte bei Ihrem Kauf eines Smartphone entscheidend sein, denn durch das Betriebssystem haben Sie Zugriff auf die jeweiligen mobilen Apps. App ist die deutsche Kurzform von Applikation und meint die Anwendungssoftware von mobilen Geräten wie dem Smartphone oder Tablet. Zudem unterscheiden sich die Anwenderoberflächen auf dem Touchscreen mit ihren Diensten. Diese Komponenten ergeben zusammen die individuelle Gestaltung Ihres Smartphones. Ist die Entscheidung erst einmal auf ein System gefallen, ist ein nachträglicher Systemwechsel mühevoll und kann kostenintensive Folgen haben, indem alle Apps neu gekauft werden müssen. Jedes Betriebssystem deckt andere persönliche, unterschiedliche Vorlieben der Kunden ab. Nachfolgend geben wir einen Überblick, der als Entscheidungshilfe für den Kauf eines Smartphones dient.

Welche Betriebssysteme existieren auf dem Markt?

Die Marktführer Android, iOS und Windows Phone

Die meisten Smartphones im Handel verfügen über das Betriebssystem von Google namens Android. Namenhafte Hersteller wie HTC, Samsung, LG oder Sony statten ihre Smartphone-Modelle mit Android aus und somit erreicht dieses Betriebssystem einen Marktanteil von unschlagbaren 70%.
Den zweiten Platz des Weltmarktes belegt mit 17% das System vom Apple mit dem Namen iOS. Dieses läuft auf allen iPhones der Generationen 3 bis 5 und auf dem iPad 1 bis 4.
5 % Marktanteil gehören dem Betriebssystem von Microsoft, dem Windows Phone. Die drei Systeme Android, iOS und Windows Phone garantieren ein hohes Maß an Komfort, Einfachheit in der Bedienung und eine Vielzahl an Funktionen. Die wesentlichen Unterschiede zeigen wir nachfolgend auf.

Die Außenseiter Bada, Blackberry OS  und Symbian

Deutlich weniger vertreten als Android, iOS und Windows Phone sind die Betriebssysteme Bada, Blackberry OS und Symbian, die nur eine Randgruppe bilden und der Konkurrenz nicht Stand halten konnten.
Der Hersteller RIM setzt bei seinen Blackberry-Smartphones (etwa Blackberry Z10) auf das gleichnamige Betriebssystem. Dieses ist im Bereich Schreibfunktion ein Spitzenreiter, verfügt nach wie vor über gelungene Apps, die businesstauglich sind, doch darüber hinaus kann RIM nicht punkten. RIM verpasste den neuen Markt der Touchscreen-Smartphones und reagierte zu spät auf den Trend, den Google, Apple und Microsoft nutzten.
Nokia ergeht es ähnlich wie RIM und zögerte zu lange, um das Symbian-System den neuen Touchscreen-Smartphones anzupassen. Der Konzern reagierte darauf hin mit einer Zusammenarbeit mit Microsoft und verbaut Windows Phone in seinen Smartphone-Modellen (etwa Lumia 920). Das Ende von Symbian ist für 2016 vorgesehen und bietet den Nutzern kaum Angebote im App-Store.
Das Betriebssystem Bada des Herstellers Samsung ist nur in den Samsung-Wave-Phones integriert. Anders als bei den meisten Samsung-Geräten, die mit Android oder Windows Phone ausgestattet sind, nimmt Bada eine Außenseiterrolle ein und bietet den Nutzern den kleinsten App-Store des Marktes mit nur 10.000 Apps an. Das Betriebssystem gleicht in Ansätzen mit seiner Oberfläche und Aufbau dem von Google, ist allerdings auf wenige Funktionen begrenzt.

Die Dimensionen der drei Marktführer

Der Hauptunterschied zwischen Android, iOS und Windows Phone liegt darin, dass Apple und Microsoft ihre Betriebssysteme in „in sich geschlossenen Welten“ anbieten und Android über ein „offenes“ Betriebssystem verfügt.

Für Smartphone-Besitzer bedeutet dies im Einzelnen:

Entscheiden Sie sich zum Kauf eines Apple iPhone 5, werden sämtliche Dienste über Apple angeboten. Hierzu dienen der App-Store, iTunes sowie iCloud. Der App-Store präsentiert alle Kauf- und Gratisversionen von Apps, die auf dem iPhone installiert werden können. Der iTunes-Store bietet Ihnen dazu Musik, Videos oder E-Books zum Kauf an. Damit Sie Ihre Daten wie Fotos, Musik, Kontakte und Apps  mit Ihrem Laptop oder PC synchronisieren können, benötigen Sie die Software iTunes, den Dreh- und Angelpunkt des Apple-Universums. Auf den Onlinespeicher iCloud müssen Sie nicht zwangsläufig zurück greifen, sondern können beispielsweise auch Dropbox verwenden.

Fällt Ihre Wahl auf Windows Phone von Microsoft, wird auch hier eine Software namens Zune zur Verfügung gestellt, die alle Daten zwischen Smartphone und Computer synchronisiert. Wie auch bei Apple gibt es einen eigenen App-Store und einen Multimedia-Store für Musik, Videos oder E-Books. Der Vorteil dieser beiden „geschlossenen Welten“ ist, dass alle Dienste optimal ineinander greifen und perfekt aufeinander abgestimmt sind. So erhalten die Nutzer bequem alles aus einer Hand und profitieren zudem von der Sicherheit, dass Apple und Microsoft alle Downloads, die im App-Store angeboten werden, auf schädliche Software prüfen.

Der wesentliche Unterschied zwischen iOS und Windows Phone ist, dass Windows Phone das Smartphone als Massenspeichergerät erkennt, wenn Sie es mit dem Computer verbinden und Dateien leicht per Drag-and-Drop verschoben werden können. Das iPhone kann dagegen nicht wie ein USB-Stick benutzt werden.

Ganz anders das System von Android: das offene Betriebssystem wird von den Smartphone-Herstellern mittels Programmcode ganz individuell mit eigenen Benutzeroberflächen ausgestattet. Werfen Sie im Fachhandel einen Blick auf ein Smartphone-Modell von HTC und vergleichen es mit einem Modell von Samsung, lässt sich nicht sofort erkennen, dass beide mit Android ausgestattet sind. Auch die Netzbetreiber wie Vodafone oder die deutsche Telekom verankern eigene Dienste wie Mailprogramme oder Cloud-Dienste im System.

Einen weiteren Pluspunkt sammelt das Betriebssystem von Google beim Synchronisieren der Daten zwischen Smartphone und Computer. Das Smartphone wird vom jeweiligen PC als Massenspeichergerät erkannt und Musik, Fotos oder gar Office-Dateien werden einfach auf das Gerät kopiert, ohne dass eine Software benötigt wird. Als Nutzer sind Sie zudem nicht an den Google Play Store angewiesen, sondern haben die Möglichkeit Apps oder E-Books verschiedener Anbieter zu nutzen.

Der Nachteil des „offenen Systems“ liegt darin, dass ein Systemupdate Schwierigkeiten in der Umsetzung mit sich bringt und Sicherheitslücken entstehen. Grund dafür ist die hohe Anzahl an verschiedenen Hardware-Herstellern, die ihre Benutzeroberflächen der aktuellsten Android-Version angleichen müssen. Die Nutzer müssen vereinzelnd Monate lang auf ein Update warten oder im schlimmsten Fall auf Neuerungen verzichten. Das Fehlen eines Updates kann wiederum zur Folge haben, dass Sicherheitslücken nicht geschlossen werden.

App-Stores im Vergleich

Um in den App-Stores zu stöbern, benötigen Sie zuerst ein Benutzerkonto der Anbieter Apple, Google oder Microsoft. Einmal registriert ist die Bedienung bei allen einfach und unkompliziert.
Apple präsentiert mit mehr als 850.000 Apps das umfassendste Angebot an Apps, dicht gefolgt von Google mit etwa 845.000 Apps. Beide Anbieter liegen unerreichbar weit vorn vor Microsoft mit rund 150.000 Apps.
Der App-Store von Apple zeigt hier seine Pionierfunktion. Die Darstellungen sind übersichtlich, sehr komfortabel zu durchsuchen und die Apps sind auf Sicherheit geprüft. In zahlreichen Kategorien wie Business, Unterhaltung oder Familie werden alle erdenklichen Interessen der Nutzer abgedeckt.
Ob Apple, Google oder Microsoft, in allen App-Stores werden Sie die Top-Apps der Smartphone-Welt finden. Dazu gehören WhatsApp, Facebook oder Amazon. Doch um Kurioses oder Einfallsreiches fernab des Mainstream zu finden, ist das Angebot für das Windows Phone zu klein.

Menü-Darstellung

Die Bedienung der drei Betriebssysteme ist sehr verschieden.

Die Stärke von iOS ist Übersichtlichkeit. Das App-Menü auf dem Startbildschirm ist klar angeordnet und gibt eine direkten Überblick über die Apps, Ordner oder Favoritenlinks. Apple wird nachgesagt, zu unflexibel in der Menüdarstellung und somit nicht zeitgemäß zu sein. Vielleicht bringt die überarbeitete Version iOS 7 Änderungen?

Die Ansicht eines Smartphones mit dem Android-Betriebssystem kann der Nutzer individuell, auf seinen persönlichen Vorzügen basierend, gestalten. Der Startbildschirm wird durch Apps, Ordnern und Widgets personalisiert. Widgets sorgen für Lebendigkeit, denn sie sind mit ausgesuchten Apps verbunden und dienen als Vorschaufenster. Für die verknüpfte Facebook-App bedeutet dies, dass der Nutzer auf dem Startbildschirm sieht, welche neuen Statusmitteilungen seine Freunde posten.

Windows Phone verfügt über zwei verschiedene Ansichten, die auf dem Startbildschirm vereint sind. Zum einen die Liste aller Apps und Anwendungen, die alphabetisch geordnet sind, zum anderen die Microsoft-spezifischen Kacheln, auch Live Tiles genannt. Die kleinen, animierten Kacheln werden nach Belieben auf dem Startbildschirm, dem „Modern UI“, positioniert und informieren den Nutzer jederzeit über Neuigkeiten im Terminkalender oder Fotos. Microsoft ist sehr viel besser vernetzt als die beiden Konkurrenten und nutzt dazu Hubs. Mit Hubs sind Verknüpfungen von Inhalten wie Benachrichtigungen aus SMS, Emails oder Twitter gemeint, die beispielsweise im Kontakte-Hub gemeinsam erscheinen.

Apple iOS- Reibungsloser Komfort

Das mobile Betriebssystem von Apple überzeugt durch Geradlinigkeit, Struktur und Übersicht. Dem Nutzer werden alle Dienste aus einer Hand angeboten. Der App-Store, iTunes und iCloud greifen perfekt abgestimmt ineinander und bieten mit der intuitiv angeordneten Benutzeroberfläche ein optimales und schickes Handling. Durch regelmäßige Systemupdates sind Sicherheitslücken fast ausgeschlossen. Zudem wird der App-Store nach Schadsoftware überprüft und somit ist ein uneingeschränktes Downloaden der gigantischen Auswahl an Apps möglich.
Kritikpunkte an iOS sind zum einen, dass der Nutzer auf die Sync-Software iTunes angewiesen ist und das Gerät nicht als Massenspeicher erkannt wird. Zum anderen wird Apple nachgesagt, die Benutzeroberfläche sei zu statisch und unflexibel.

Vorteile:

  • sehr gut ineinander greifende Dienste wie iTunes und iCloud
  • sicherer App-Store
  • hervorragende Auswahl an Multimedia
  • großer App-Store mit riesiger Auswahl
  • einfache Bedienung
  • klar strukturiertes Menü
  • regelmäßige Systemupdates

Nachteile:

  • Abhängigkeit von iTunes
  • unflexibles Menü
  • keine Widgets verfügbar
  • kein personalisierter Startbildschirm

Google Android- Individuelle Möglichkeiten

Das Betriebssystem von Google ist offen und benötigt keine spezielle Software zur Synchronisierung oder zum Kaufen von Apps. Kinderleicht per Drag-and-Drop werden Dateien vom heimischen Computer auf das Smartphone kopiert.
Der Startbildschirm kann individuell mittels Apps, Widgets oder Ordnern gestaltet werden. Der Google Play Store bietet den Nutzern eine fantastische Vielzahl an Apps, die allerdings nicht regelmäßig einer Sicherheitskontrolle unterzogen werden.
Großer Kritikpunkt an Android ist die schlechte Umsetzung der Systemupdates. Ständig neue Versionen des Betriebssystems erreichen nur verzögert die Smartphone-Hersteller und einige Zeit vergeht bis alle Smartphones über ein Update verfügen. Es kommt häufig zu Sicherheitslücken.

Vorteile:

  • einfache Bedienung
  • großer App-Store mit riesiger Auswahl
  • Hardware-Hersteller liefern eigene Dienste und Apps
  • die Benutzeroberfläche ist individuell durch Widgets gestaltbar
  • simpler Datenaustausch zwischen Smartphone und Computer

Nachteile:

  • der Google Play Store wird nicht vorbildlich geprüft
  • Chaos durch verzögerte Systemupdates
  • Risiko durch Sicherheitslücken

Microsoft Windows Phone- Bequem alles auf einen Blick

Microsoft hebt sein Betriebssystem mit animierten Kacheln, den Live Tiles, von iOS und Android ab. Manchmal noch etwas unübersichtlich, bilden Hubs bei Windows Phone eine perfekte Lösung, um verschiedene Inhalte gebündelt darzustellen. Mit diesem Dienst hat der Nutzer einen schnellen Überblick und einen Vorteil durch die leichte Bedienung. Apps und Multimedia werden im Windows-Store angeboten und können nur mittels Sync-Software zwischen Smartphone und PC ausgetauscht werden. Im Gegensatz zu Apple erkennt der Computer das Smartphone als Massenspeicher und Daten können per Drag-and-Drop verschoben werden. Kritikpunkt an Windows Phone ist die geringe Auswahl an Apps im Store sowie das leicht verwirrende Menü.

Vorteile:

  • innovative  Benutzeroberfläche
  • dargestellte Hubs
  • auf Schadsoftware geprüfter App-Store
  • Windows-Store gut auf Xbox-Live abgestimmt
  • stets aktuelle Informationen der Live Tiles

Nachteile:

  • geringe Auswahl an Apps
  • Hauptmenü etwas unübersichtlich
  • ältere Smartphones mit Windows Phone 7 und 7.5 erhalten kein Update auf Windows Phone 8

Bilduelle: Android Phone; koniukh fotolia.com

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Autor: admin
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