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Smartphone News

Google Nexus 4 fordert Konkurrenten mit Kampfpreisen heraus

Google Nexus 4 fordert Konkurrenten mit Kampfpreisen heraus

Hurrikan Sandy hat Google einen Strich durch die Rechnung gemacht: Die angekündigte Show, auf der der US-amerikanische Internetgigant sein neues Smartphone Nexus 4, das Nexus-7-Tablet und das Nexus-10-Tablet vorstellen wollte, fiel aus. Stattdessen wichen die Macher folgerichtig ins Internet aus und präsentierten ihre Neuheiten im Blog. Mit dem Nexus 4 stellt sich Google dem Kampf um die Vorherrschaft auf dem Smartphone-Markt und will die Vormachtstellung seines Android-Betriebssystems verteidigen, und das zu einem Preis, der in dieser Technik-Klasse derzeit seinesgleichen sucht: Nur 299 Euro soll das Einsteigermodell von Nexus 4 kosten und am 13. November über Googles Playstore erhältlich sein. Welcher Mobilfunkanbieter es in Deutschland im Sortiment haben wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Auf LTE verzichtet

Das in Zusammenarbeit mit LG entwickelte Gerät besitzt vier Kerne und ein 4,7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280 mal 768 Pixeln und einer Bildpunktdichte von 320 ppi. Wie die neuen Nokia-Lumia-Modelle wird auch das Google Nexus auf einer induktiven Ladestation kabellos wieder aufgeladen, der Akku selbst ist nicht wechselbar. Trotz des verstärkten Ausbaus von LTE in Deutschland werden Nexus-Nutzer des neuen Modells die superschnelle Datenübertragung nicht nutzen können, denn LG und Google haben auf die neue Technologie verzichtet. Als Modelle stehen ein Acht-Gigabyte-Einsteigermodell und ein 16-Gigabyte-Modell für 349 Euro zur Verfügung, der Arbeitsspeicher ist zwei Gigabyte groß.

Gesteuert von Jelly Bean

Auch für die Acht-Megapixel-Kamera hat sich Google etwas Neues ausgedacht: Mit „Photo Sphere“ soll das Fotografieren von Panorama-Motiven einfacher gestaltet werden, so Google: Mehrere Fotos können zu einem großen zusammengesetzt und sofort per Google-Maps und Google+ mit Freunden geteilt werden. Hinzu kommt das „Gesture Typing“, das das Schreiben auf dem Display einfacher machen soll: Künftig gleiten die Finger über die Tastatur von Buchstabe zu Buchstabe, statt einzelne Buchstaben antippen zu müssen. Ähnliches wurde bereits von dem Unternehmen Swype entwickelt und ist für einige Windows- und Android-Phones erhältlich. Gesteuert wird das Ganze mit Android „Jelly Bean“ 4.2. Dieses Betriebssystem ermöglicht es auch, Filme oder Bilder vom Smartphone auf einen Fernseher zu übertragen, der mit der Miracast-Technologie ausgestattet ist. Google Now und Play erweitert

Mit einem größeren Angebot wartet nun auch der Dienst Google Now auf. Sofern die Standortbestimmung des Smartphones eingeschaltet ist, erkennt dieser Dienst, wo sich der Nutzer befindet und bietet zusätzliche Informationen zur Umgebung an – von Verkehrsnachrichten über Restaurants bis hin zu Ticketservice. Google Now kann nun rechtzeitig an die gebuchten Kinotickets oder Tischreservierungen erinnern, sucht Fluginformationen, Hotelbuchungen, den Status versendeter Pakete heraus oder den schnellsten Weg zum Geschäftstermin. Bezahlen ist auch mit dem integrierten NFC-Chip möglich. Ab dem 13. November ist auch in Deutschland der erweiterte Google-Play-Dienst verfügbar. Mit Google Play Music schickt sich der Konzern an, Apples iTunes ein bisschen Konkurrenz zu machen. Zunächst sollen 20.000 Songs kostenlos von der eigenen Musiksammlung in die Google-eigene Cloud heraufladbar sein. Um Zeit und Bandbreite dabei zu sparen, scannt Google Play die Nutzer-Playlist und fügt Songs, die sowohl in der Nutzer-Sammlung als auch in Play Music vorhanden sind, automatisch von Play Music zur Cloudliste hinzu. Die kann dann über alle mit Google Play verbundenen Android-Geräte abgespielt werden. Jene Cloud ist auch der Grund, warum im Nexus 4 kein Slot für eine SD-Karte vorhanden ist, stattdessen  Darüber hinaus kündigt Google an, durch die Zusammenarbeit mit Time, Warner und vielen anderen Magazin- und Musik-Publishern mehr und mehr Tablet-Magazine und Musik in den Store zu bringen.

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