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Smartphone News

EU will 2014 Roaming-Gebühren abschaffen

Roaming für den Urlaub

Wer nächstes Jahr in Urlaub fährt, soll weder für SMS und Telefonate noch fürs Surfen im Internet Roaming-Gebühren bezahlen. Die EU-Kommission hat sich für eine Abschaffung dieser Zusatz-Entgelten innerhalb der Union entschieden.

Die 27 EU-Kommissare stimmten am Dienstag in Brüssel dafür, Roaming innerhalb der EU zum 1. Juli 2014 zu beenden, um so einem einheitlichen europäischen Telekommunikationsmarkt näher zu kommen. Wie die Regeln konkret aussehen sollen, sollen EU-Beamte in den nächsten sechs Wochen erarbeiten.

Schon in den vergangen Jahren setzte sich die EU-Kommission dafür ein, die hohen Roaming-Gebühren, die die Netzbetreiber gern mal verlangten, zu begrenzen. Damit soll den oftmals erschreckend hohen Rechnungen für Urlauber und Geschäftsreisende ein Ende zu gesetzt werden. Die EU-Kommission argumentiert, dass die Betreiber auf längere Sicht mehr von ihren Kunden profitieren würden, wenn diese auch im Ausland einen günstigen Zugang zum Internet erhielten. Anfangs erwartet die EU-Kommission kurzfristige Einbußen für Netzbetreiber im Bereich von zwei Prozent.

So sparen Sie beim Roaming Derzeit fährt man im Urlaub am günstigsten, wenn man sich schon zuhause schaut, welche Optionen der Netzbetreiber anbietet und ob man sich hierfür bereits vorab von zuhause aus anmelden muss. Alle Netzbetreiber bieten Tages- und Wochenkontingente zum Surfen im Ausland an. Sie kosten ab 2 Euro pro Tag bis hin zu 15 Euro pro Woche in der EU. Achtung: Urlaubsländer wie beispielsweise die Türkei fallen nicht in diese Regelung, da Sie aktuell kein EU Mitglied sind. Im Rest der Welt sind bis zu 30 Euro pro Woche fällig. Für Telefonate innerhalb der EU gelten festgelegte Gebühren von 34 Cent pro Minute. Manche Mobilfunker bieten jedoch an, im Ausland ein paar Cent günstiger zu telefonieren als es die Roaming-Regeln vorschreiben. Vodafone nennt dieses Angebot „Reiseversprechen,“ bei der Telekom heißt die Option "Smart Traveller". Dafür wird pro Telefonat ein Einmalzuschlag von 75 Cent fällig, die Minuten werden zum günstigeren Minutenpreis abgerechnet. Diese „Sonderangebote“ lohnen sich jedoch erst, wenn man mindestens eine Viertelstunde telefoniert. Wer nur „Hallo-wir-sind-angekommen-alles-gut-Anrufe tätigt, sollte diese Services nicht buchen.

Roaming Gebühren - Worauf sollten Sie vor Ihrem Urlaub achten?

  • Zuerst sollten Sie herausfinden, welcher Auslandstarif aktuell für Ihren Vertrag eingestellt ist. Die gültigen EU-Roaming Richtlinien bis 2014 und zukünftigen EU-Richtlinien ab 2014 schränken die Roaming Gebühren zwar deutlich ein, allerdings schreiben die Richtlinien nur vor eine entsprechende Option kostenlos zur Verfügung zu stellen, diese muss nicht standardmäßig ausgewählt sein.
  • Wohin geht die Reise? Bei Reisen innerhalb der EU sind die Kosten reguliert, außerhalb der EU sind die Roaming Gebühren häufig sehr viel höher.
  • Welche Alternativen gibt es? Der einfachste Weg ist es, sich über die Möglichkeiten beim eigenen Anbieter zu informieren. Gerade die Netzbetreiber haben meist günstige Auslandsoptionen. Wenn hier keine passenden Optionen geboten werden kann es günstig sein, sich in seinem Urlaubsland eine Prepaid Karte zu kaufen. In vielen Urlaubsländern sind die Mobilfunktarife noch deutlich günstiger als in Deutschland, meist kann eine Prepaid Karte einfach in einem lokalen Geschäft erworben werden. Eine weitere Alternative sind Mobilfunkanbieter die sich auf das Roaming Geschäft spezialisiert haben.
Bildquelle:© Lev Dolgatsjov - Fotolia.com

 

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