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Smartphone News

Kind 3.0 – Smartphone Apps für die Freizeit und fürs Lernen

Smartphone Apps für die Freizeit und fürs Lernen

Wie viel Medienkonsum vertragen Kinder? Ist es sinnvoll, sich so früh wie möglich mit Smartphone, Tablet und Co. zu beschäftigen? Die Diskussion ist so alt wie die Massenmedien und kocht bei jeder medialen Evolution wieder hoch, so auch jetzt: Die einen sind dafür, Kinder rasch mit der mobilen Kommunikationswelt vertraut zu machen; vor allem die Entwickler, die in Kindern einen neuen Markt wittern und auf Eltern setzen, die ihr Kind frühzeitig auf die kommende Informationsflut, Technologieaffinität und Leistungserfordernisse in Schule und Beruf vorbereiten wollen.

Andere wie der US-Psychologe Dr. Jim Taylor befürchten, dass der Nachwuchs auf diese Weise zu schnell zu abhängig von ständigem Medienkonsum wird. In seinem Buch „Raising Generation Tech“ wirft Taylor Fragen auf, die sich Eltern stellen sollten: Können sie die Vorteile erkennen und nutzen, die jene populären Technologien wie das Smartphone uns versprechen, und gleichzeitig ihre Kinder vor schädlichem Einfluss bewahren? Können sie verstehen, dass Kinder in diese Technologie eintauchen und gleichzeitig so damit umgehen, dass andere Aktivitäten nicht vernachlässigt werden? Klar ist, es drängen immer mehr Apps für Smartphones und Tablets auf den Markt, die auf den Markt der Ein- bis Zwölfjährigen abzielen – darunter naturgemäß viele Spiele und Programme, über deren Sinnhaftigkeit gestritten werden kann. Vor allem kostenlose Apps nerven oft durch eingeblendete Werbebanner. Doch es gibt auch ein paar Perlen, die aus verschiedenen Gründen eines zweiten Blickes würdig sind. Smartphoneberater.de hat sich exemplarisch einige dieser Apps angesehen.

Mehr als ein Kinderbuch

Lesen bildet, und das gilt schon für Kinder im Vorschulalter. Das zeigte die Kids-Verbraucher-Analyse 2011. Demnach beschäftigen sich 81 Prozent der Vorschulkinder mit dem Lesen, indem sie sich selbst Bücher anschauen oder die Eltern ihnen vorlesen. Apps, die immer stärker auf den Markt der Kinderbücher drängen, weisen hierbei eine Stärke auf: die Multimedialität. Auch die deutschen Verlage haben das erkannt. So gibt es zum Beispiel das Pixi-Buch „Auf dem Bauernhof“ von Carlsen als App in Googles Playstore (Betriebssystem: Android) für 1,59 Euro. Eine Geschichte, die von der App vorgelesen wird, umrahmt den Tag zweier Freundinnen auf dem Bauernhof. Die Tiere geben beim Antippen ihr „Muh“, „Mäh“ und „Miau“ von sich, sind animiert – vor allem für etwa Vier- bis Fünfjährige ein spaßiger Zeitvertreib, der einem klassischen Kinderbuch am nächsten kommt, jedoch technisch noch einiges mehr zu bieten hat. Für ältere Kinder, die noch etwas lernen wollen, kann die Geschichte in Englisch ausgegeben werden. Beliebt sind auch die Wimmelbücher, auf denen es selbst für die Kleinsten, die Ein- bis Zweijährigen, immer wieder Neues zu entdecken gibt. Besonders hervor sticht hier der „Kleine Fuchs“, eine App, die zu Kinderliedern passende, grafisch hochqualitative Bilder zeigt, zum Beispiel einen Bauernhof zum Lied „Old McDonald hat 'ne Farm“. Fast jedes Detail dieser Bilder ist animiert und bewegt sich beim Antippen. Die Animationen ändern sich, je nachdem, welche Tages- oder Jahreszeit man ausgewählt hat. „Kleiner Fuchs Kinderlieder – Liederbuch für Kinder und Kleinkinder“ von Shape Minds and Moving Images gibt es in Apples AppStore (Betriebssystem: iOS) für 2,39 Euro.

Ausgezeichnete iPhone-Apps

Zwei Kinder-Apps für iPhone und iPad sind auf der Frankfurter Buchmesse 2012 mit einem Softwarepreis von GIGA-Maus ausgezeichnet worden: die Kinder-eBook-AppDer kleine Pirat“ aus dem Verlag Friedrich Oetinger, downloadbar in Apples AppStore für derzeit 2,39 Euro, und das Familienspiel „Wer war's?“ von Ravensburger, im AppStore für 4,99 Euro erhältlich. „Der kleine Pirat“ ist ein interaktives Buchabenteuer rund um den kleinen Piraten, der für seine Freunde ein großes Fest geben möchte. Dafür ist viel zu tun und er braucht viele Hände, die ihm dabei helfen. Das Buch ist animiert, vertont und bietet neben der Geschichte viele Spiele und Rätsel, die allerdings auch ausgeblendet werden können.

„Wer war's?“ basiert auf dem gleichnamigen Brettspiel von Ravensburger und schickt die bis zu vier Spieler auf die Suche nach einem magischen Ring, mit dem das Königreich vor dem bösen Zauberer gerettet werden kann. Der wurde gestohlen, und nun sollen die Kinder aus dem Königsschloss mithilfe der Tiere, die den Diebstahl beobachtet haben, seinen Verbleib herausfinden.

Lernen mit Janosch

Apps für Kinder gibt es allerdings nicht nur zum Zeitvertreib. Auch zum spielenden Lernen haben sich die Entwickler einiges einfallen lassen, etwa, wenn es um das Alphabet geht. Ideas2mobile hat das ABC mit einem Klassiker in Sachen Kinderbüchern kombiniert: das JanoschABC. Basierend auf der Geschichte „Oh wie schön ist Panama“ können Vorschulkinder oder gerade Eingeschulte das Alphabet lernen. Dies funktioniert, indem die Kinder umherschwebende Buchstaben mit dem Finger einfangen und auf die vorgegebenen Position ziehen, um ein Wort zu bilden. Der Schwierigkeitsgrad kann angepasst werden. Eine Stimme liest die fertig gebildeten Wörter vor. Herunterladen kann man die App im AppStore von Apple für 1,59 Euro. Und mittlerweile gibt es die App auch zum Lernen von Englisch-Vokabeln. Im Gegensatz zum AppStore, in dem es derzeit einige gute Lern-Apps zum Download gibt, lässt die Qualität und der Umfang der Lernspiele im Google Playstore noch etwas zu wünschen übrig. Positiv aufgefallen sind hier vor allem die Apps von Heyduda, die sowohl grafisch als auch technisch und inhaltlich aus der Masse herausstechen. Dazu gehört unter anderem das kostenlose „Zahlen lernen für Kinder“. Eine kleine Maus stellt den Kindern Zählaufgaben und kann sich in ihrem Schwierigkeitsgrad auch der etwas älteren Generation anpassen. Diese Lern-App gibt es auch im AppStore für das iPhone, dort kostet sie allerdings 1,59 Euro. Die Webseite androidmag.de hat sich mit dieser App etwas ausführlicher beschäftigt. Hier gehts zu dem Artikel.

Für die Allerkleinsten

Selbst für Babys existieren jede Menge Apps, die vor allem für deren Eltern nützlich sein sollen: das klassische Babyphone hat ausgedient, geht es nach den Entwicklern. So gibt es im AppStore von Apple „Babyphone 3G“ von TappyTaps für 3,59 Euro. Auf ein iPhone oder iPad aufgespielt und in der Nähe der Babywiege aufgestellt überträgt sie die Geräusche ins elterliche Schlafzimmer – oder überall hin auf der Welt, denn diese App nutzt nicht nur das hauseigene WLAN, sondern auch andere Netze. Weiterer Pluspunkt: „Babyphone 3G“ überträgt sogar Bilder des Babys, im Notfall können die Eltern mit dem Kind über das Smartphone sprechen. Googles Playstore bietet hierzu entsprechend die App „Baby-Monitor“ an – ohne Kamerafunktion. Steigt der Geräuschpegel im Kinderzimmer über einen zuvor eingestellten Wert, erhalten die Eltern einen Anruf oder eine SMS. Auf Wunsch schießt die App dann auch ein Foto, das gleich mitgesendet wird. Eine weitere Option: Eltern können das Lieblings-Schlaflied ihres Kindes aufnehmen und abspielen lassen, wenn der Filius morgens zu früh aufwacht – in der Hoffnung, dass er dann gleich wieder einschläft, wenn er die Melodie hört. „Baby-Monitor & Alarm“ kostet im Playstore 3,59 Euro.

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