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Der Wechsel vom iPhone zu Android - Was muss man beachten?

Quelle: © natashasha - Fotolia.com
Sie wollen die Apple-Welt verlassen? Kein Problem. Während die ersten Android-Smartphones dem iPhone lange nicht das Wasser reichen konnte, sind die Verkaufsschlager wie die Samsung Galaxy-Reihe und weitere Topgeräte von HTC, LG und Co. dem jeweils aktuellen iPhone mindestens ebenbürtig und manchmal sogar überlegen. Hinzu kommt, dass sich viele Menschen nicht dem einen Hersteller (in diesem Fall Apple) ausliefern möchten. 

Doch wer jahrelang sein iPhone mit Apps und bei iTunes gekauften Inhalten gefüttert hat, muss nun umdenken. Wir haben hier die wichtigsten Punkte zusammengestellt, die es zu beachten gilt.

 

 

Kontaktdaten, Kalender und Co.

Von einem iPhone auf ein anderes wechseln ist dank iTunes-Synchronisation meistens schnell erledigt. Leider ist der Wechsel von einem iPhone auf ein Android-Gerät etwas aufwändiger, aber trotzdem schnell erledigt. Im Vorteil ist, wer bislang schon ein Google-Konto genutzt hat. Denn Android stammt von Google und ist daher eng mit Google verknüpft. Wenn Sie sich mit einem bereits vorhandenen Google-Konto auf dem neuen Android-Gerät anmelden, haben Sie im Idealfall alle Ihre Kontaktdaten, Mails und Kalendereinträge sofort auf dem neuen Gerät.
 
Wenn Sie Kalender und Adressen über einen Exchange-Server (häufig in Firmen) verwalten, ist die Synchronisation in der Regel über das E-Mail-Konto schnell erledigt (siehe nächster Abschnitt).
 

E-Mail-Konten und weitere Zugänge

Hier führt zunächst kein Weg dran vorbei, alles neu anzulegen. Halten Sie daher alle Zugangsdaten bereit. Für GoogleMail ist bei Android schon alles vorbereitet (siehe oben), andere Dienste müssen manuell eingerichtet werden. 
 

Nehmen Sie Ihre Musik mit

Viele nutzen das Smartphone als MP3-Player. Wenn Sie viel Musik bei iTunes gekauft haben, können Sie diese problemlos mit auf Ihr neues Android-Gerät nehmen. Denn bereits seit einigen Jahren ist Musik von iTunes frei von Kopierschutz. Die Dateien können einfach auf das Smartphone kopiert und dort abgespielt werden. Das gilt für Dateien mit der Endung .m4a. Ältere Lieder, deren Datei die Endung .m4p aufweist, sind geschützt und können nicht auf Android-Geräten abgespielt werden. 
 
Musik, die Sie selbst (zum Beispiel von einer CD) in iTunes importiert haben, können Sie ohne weiteres ebenfalls auf Android-Geräten benutzen.
Sie können sogar Ihre Musik von iTunes auf das Android-Gerät synchronisieren, so als wäre es ein iPod oder ein iPhone. Dabei hilft die App iSyncr
 

Apps müssen neu beschafft werden

Alle Apps, die Sie auf Ihrem iPhone haben, brauchen Sie neu. Das heißt auch, dass Sie bezahlte Apps neu kaufen müssen. Kleiner Trost: Android-Apps sind in der Regel günstiger als iPhone-Apps. Viel wichtiger ist die Frage, ob es die App überhaupt für Android gibt. Gerade im Bereich der Business-Apps sieht das Angebot für Android immer noch mager aus. Das liegt unter anderem daran, dass es für einen Entwickler wesentlich aufwändiger ist, seine App auf die Vielzahl an Android-Geräten anzupassen. Hingegen ist die Entwicklung für das iPhone für den Programmierer unkomplizierter.
 
Da viele Apps ihre Daten in der Cloud lagern, haben Sie hier mit der Synchronisation der Daten wenig Arbeit. Alle großen Anbieter von Cloud-Diensten, alle Social Networks und auch sonst fast alle wichtigen Apps finden Sie im Google Play Store. Wenn Sie sich noch nicht für den Umstieg entschieden haben, können Sie hier zunächst prüfen, ob es ihre Lieblingsapp schon für Android gibt.
 
Sie sollten wissen, dass es für Android wesentlich mehr schädliche Apps gibt als für das iPhone. Denn Apple prüft Apps wesentlich strenger als Google es tut. Achten Sie daher im Play Store besonders auf die Bewertungen der Apps und die Berechtigungen, die die Apps einfordern.
 

Weitere Inhalte wie Filme und E-Books

Auch hier gibt es keine guten Nachrichten: Was Sie über iTunes gekauft haben, bleibt bei iTunes. Filme und TV-Serien, E-Books usw. sind alle mit einem Kopierschutz versehen, der nur auf Apple-Geräten mit der passenden iOS-Software funktioniert. Das gilt natürlich nicht, wenn Sie Ihre Inhalte über einen Drittanbieter wie zum Beispiel Amazon Kindle gekauft haben und sie in den entsprechenden Apps nutzen.
 

Und das Zubehör?

An den Steckern und Kabeln müssten Sie es schon gemerkt haben: Auch hier ist die Apple-Welt eine eigene. Dafür ist die Android-Welt hier vereint. Fast jedes Gerät lässt sich mit einem Micro-USB-Kabel an einen Computer oder ein Netzteil anschließen.
 
Auch der universelle Bluetooth-Standard macht es einfach, das Smartphone zum Beispiel mit dem Auto zu verbinden.
 
Wer hingegen für teures Geld ein AirPlay-Lautsprechersystem gekauft hat, will natürlich diese Geräte weiter nutzen. Hier helfen Apps wie Honey Player (zum Preis von 3,49 Euro), die aus einem Android-Gerät eine Quelle für AirPlay machen.
 

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