Sie sind hier

Empfehlung berechnen (Smartphone+Tarif)

Info

Basis der Tarifberechnung

wenig: 50 Minuten

normal: 120 Minuten

viel: 300 Minuten

dauernd: 560 Minuten

 

Festnetz: 30% / Mobilfunk-Netz: 70%

Info

Basis der Tarifberechnung

wenig: 500 MB

normal: 1 GB

viel: 2 GB

dauernd: 5 GB

Info

Basis der Tarifberechnung

wenig: 15 SMS

normal: 40 SMS

viel: 200 SMS

dauernd: 400 SMS

Gut zu wissen!

Das ideale Smartphone für Silver Surfer

Smartphone für Senioren
Smartphones Silver Surfer
Senioren Smartphone Schriftgrösse

Smartphones haben den Alltag längst erobert. Egal ob im Bus, auf dem Schulhof oder am Strand: Die kleinen Lebenshelfer sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Selbst Publikumsmedien berichten beispielsweise ausführlich über ein neues iPhone. Auch die Generation 55+, die noch nicht mit der Allgegenwärtigkeit von Computern aufgewachsen ist, entdeckt immer öfter die Vorzüge von Smartphones. Schließlich ist das Mobiltelefon mittlerweile oft der einzige Weg, zur jüngeren Generation Kontakt aufzunehmen.

Dabei gibt es auch nicht den typischen Nutzer in der Generation 55+. Eine Studie von Deloitte hat dabei die typischen Nutzerklassen identifiziert. Ca. 30 Prozent sind aktive Nutzer, die sich in ihrem Nutzungsverhalten von jüngeren Generationen kaum unterscheiden. Sie nutzen das Internet häufig mobil und setzen sich gerne mit neuen Produkten und Services auseinander. Die überwiegende Mehrheit der Generation 50+ haben die Vorzüge des mobilen Internets für sich entdeckt, sind aber nur an einem hohen Nutzwert interessiert und müssen nicht überall als erstes dabei sein. Deshalb wird dieses Nutzersegment „die Pragmatischen“ genannt. Der kleinere Teil der Generation 50+ lässt neue Technik in allen Bereichen nur zögerlich in das eigene Leben einziehen. Eher wird ihnen von den Kindern oder Enkeln ein passenden Seniorenhandy gekauft, weshalb sie als „die Passiven“ bezeichnet werden. Häufig sind die Senioren hier schon betagt und haben mit körperlichen Einschränkungen zu tun. Unser Ratgeber zeigt, wie Sie sich für das richtige Smartphone entscheiden.

 

"aktive Nutzer"

"die Pragmatischen"

"die Passiven"

  • kaum Unterschiede im Vergleich zu jüngeren Nutzern
  • häufige, mobile Internetnutzung
  • interessiert an technischen neuheiten und innovativen Services
  • Interessiert an einem hohen Nutzwert
  • nutzen das mobile Internet regelmäßig
  • brauchen nicht immer "das Neuste"
  • sehr zögerlich im Bezug auf "Neues"
  • werden meist von der jüngeren Generation zum Handy/Smartphone gedrängt
  • Durch körperliche Einschränkungen (sehen/hören) unsicher im Umgang mit "zu viel Innovation"

 

Welches Smartphone für wen?

Die ersten Handys waren riesige Klötze. Mit den Jahren wurden Handys immer kleiner und leichter. Dadurch wurden auch die Displays kleiner und die Schrift auf ihnen mitunter schwieriger zu lesen. Smartphones haben den Trend wieder umgekehrt. Auch sie werden leichter, aber der Trend geht zu größeren Displays. 4 Zoll sind das Minimum, viele neue Modelle erreichen die 5 Zoll-Marke. Daher sollten bei Einschränkungen der Sehfähigkeit Smartphones mit möglichst großen Displays zum Einsatz kommen.

Die aktiven und pragmatischen Nutzer wollen in der Regel handelsübliche Geräte benutzen. Denn wer will schon ein Gerät, dem man ansieht, dass es für ältere Menschen gemacht wurde? Damit fühlt man sich doch auch gleich älter. Lieber ein reguläres Gerät, das den eigenen Ansprüchen gerecht wird. Die bisher am Markt erhältlichen Seniorenhandys verfügen ebenfalls über kontrastreiche Displays mit großen Zeichen, sind aber eben nur Handys und können eigentlich nichts außer telefonieren und SMS versenden. Damit eignen sie sich für die passive Nutzergruppe.

Anfassen muss sein

Neben einem möglichst großen Display spielt auch die Haptik des Geräts eine entscheidende Rolle: Es soll gut in der Hand liegen und auch bei leicht eingeschränkter Motorik noch zu bedienen sein. Hier kann es keine pauschale Empfehlung für ein bestimmtes Gerät geben. Gehen Sie daher in einen Handyladen oder einen großen Elektronikmarkt wie Mediamarkt oder Saturn. Dort finden Sie in der Regel dutzende Geräte ausgepackt und angeschlossen, sodass Sie sie direkt testen können. Hier spielt auch wieder das Gewicht des Geräts eine Rolle. Schauen Sie, ob Sie es ein paar Minuten in der Handfläche liegen lassen können, ohne dass es Ihnen zu schwer wird, wenn Sie es mit den Fingern der anderen Hand bedienen.

Bedienhilfen erleichtern den Alltag

Es gibt zwei wichtige Smartphone-Kategorien: das iPhone von Apple als Maß aller Dinge und viele Geräte, die mit dem Betriebssystem Android funktionieren. Das iPhone ist in der Bedienung immer gleich, daher können Tipps für alle Geräte verallgemeinert werden. Android-Geräte werden von vielen Herstellern produziert und unterscheiden sich in der Bedienung oft sehr stark zwischen einzelnen Herstellern, teilweise sogar bei zwei Modellen von ein und demselben Hersteller.

iPhones und viele Android-Geräte haben viele sogenannte Bedienhilfen. Mit denen können Sie das Gerät so einrichten, dass Sie bei eingeschränktem Sehvermögen das Display besser ablesen können. Stellen Sie beispielsweise die Systemschriften größer ein. Oder ändern Sie den Kontrast, sogar die Farben lassen sich bei vielen Geräten umstellen: Helle Flächen sind dann dunkel und dunkle Flächen hell. Einige Geräte bieten außerdem Vorlesemodi. Wenn Sie ein Bluetooth-fähiges Hörgerät besitzen, können Sie dieses ebenfalls mit vielen Smartphones verbinden. Die Stimme Ihres Gesprächspartners wird bei einem Telefonat dann direkt digital in das Hörgerät übertragen.Smartphones für SeniorenSenioren Smartphones SchriftgrößenBeim iPhone (oben) und bei vielen Android-Smartphones (unten, hier das Samsung Galaxy SIII) können Sie die Schriftgrößen anpassen. Auch hier gilt: probieren Sie im Geschäft die Bedienhilfen ruhig aus und kaufen Sie das Gerät nur, wenn Sie damit wirklich zufrieden sind. Schließlich werden Sie Ihr Smartphone in der Regel für mindestens zwei Jahre benutzen.

Ein Tipp: Sie können im Versandhandel auch jedes Modell nach Hause bestellen und in Ruhe testen. Wenn es Ihnen nicht zusagt, haben Sie ein 14-tägiges Rückgaberecht.

Zubehör für die Gesundheitsvorsorge

Ihr Gewicht, Ihren Blutdruck oder Ihren Blutzuckerspiegel – es gibt mittlerweile kaum einen medizinischen Wert mehr, den Sie nicht mit einem Smartphone und dem passenden Zubehör erfassen können. Hersteller wie Medisana bieten mit der Vitadock-Serie (www.vitadock.de) passende Erweiterungen für Ihr Smartphone an und liefern auch gleich die passenden Apps zur Auswertung der Daten auf dem Gerät. Hierbei ist zu beachten, dass viele Hersteller das Zubehör in erster Linie für das iPhone entwickeln, da es sich hierbei um ein sehr weit verbreitetes Gerät handelt.

Welchen Smartphone-Tarif brauche ich?

Die Mobilfunktarife sind in der Regel auf ein spezielles Nutzungsverhalten ausgelegt. Aktive Nutzer werden sich für Flatrates mit hohem Datenvolumen entscheiden. Für die Pragmatiker kommen günstigere Tarife mit Freiminuten und mittlerem Datenvolumen in Frage. Passive Nutzer sind häufig mit günstigen Prepaid-Angeboten gut bedient. Hier lohnt sich ein Blick auf unseren Smartphone Tarifvergleich

10 Dinge, die Silversurfer mit dem Smartphone machen können

Ganz unabhängig vom Gerät gibt es viele praktische Verwendungszwecke für das Smartphone. Und telefonieren können Sie selbstverständlich auch damit.

  1. Als Fotokamera: Smartphones haben in der Regel sehr gute Kameras. Machen Sie also ganz spontan ein paar Schnappschüsse. Schließlich haben Sie das Gerät vermutlich öfter dabei als einen Fotoapparat.
  2. Als Videotelefon: Über ein Smartphone und passende Dienste wie Skype können Sie Ihre Gesprächspartner beim Telefonieren auch sehen. So wird die Kommunikation viel persönlicher.
  3. Als Tagebuch: Protokollieren Sie, was Sie festhalten möchten. Egal, ob es Orte oder Begegnungen sind. Auch ohne Medizin-Zubehör können Sie Ihre Vitalwerte im Smartphone speichern und Sie bei Bedarf schnell abrufen.
  4. Als Gedächtnisstütze: Es gibt Apps für alle möglichen Zwecke, zum Beispiel zur Erinnerung an die Medikamenteneinnahme.
  5. Als Urlaubsalbum: Laden Sie Ihre Lieblingsbilder einfach auf das Smartphone und schauen Sie sie an, wann und wo Sie wollen.
  6. Als Navigationsgerät: Wenn Ihr Auto kein eingebautes Navi hat, nutzen Sie das Smartphones. Es kann alles, was das Auto-Navi auch kann und die Kartendaten sind immer aktuell.
  7. Als Notruf-System: Smartphones, die Vitalfunktionen überwachen, können im Notfall eigenständig einen Notruf absetzen und dabei die eigene Position übermitteln.
  8. Als Reiseführer: Schleppen Sie nie mehr Reiseführer oder unhandliche Wanderkarten mit sich herum. Das Smartphone hat die nötigen Infos für unterwegs immer dabei.
  9. Als Radio und Musikplayer: Viele Radio-Sender können über das Internet weltweit empfangen werden. So ist Ihr Heimatsender immer verfügbar. Außerdem können Sie sich Ihre Lieblingsmusik ohne weiteres auf das Smartphone überspielen.
  10. Als Fahrplanauskunft: Wenn Sie mit der Bahn unterwegs sind, informiert Sie das Smartphone immer über die beste Verbindung und zeigt Verspätungen an. Auf einigen Strecken kann das Smartphone sogar den Fahrschein ersetzen.

Fazit

Testen Sie das Smartphone vor dem Kauf ausführlich. Schauen Sie sich die Bedienhilfen des Geräts an und prüfen Sie, ob Sie für Ihre Bedürfnisse geeignet sind. Sollten Sie vorhaben, Ihr Gerät in Gesundheitsbelangen einzusetzen, schauen Sie, ob das Produkt mit dem Gerät kompatibel ist. In der Regel können die Hersteller darüber Auskunft geben, mit welchem Smartphone das Produkt funktioniert. Und noch ein nicht zu unterschätzender Aspekt: Wenn alle um Sie herum ein bestimmtes Gerät haben, nehmen Sie das auch. Dann haben Sie immer Ansprechpartner, wenn Sie Hilfe bei der Bedienung brauchen.

Titelbild: © Peter Maszlen - Fotolia.com

Datum: 
0
Kommentare zu diesem Artikel

Diskutieren Sie mit

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.

Erwähnte Smartphones