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Smartphone News

Blackberry mit Frischzellenkur

Neue Konzernführung, neues Betriebssystem – der Hersteller RIM, ein Pionier der Smartphones, der einst mit seinen Blackberrys für Furore gesorgt hat, hat den Anschluss an den Markt verloren. Der aus Deutschland stammende Vorstandschef Thorsten Heins hat dem Unternehmen wie den Produkten nun eine Frischzellenkur verordnet: Die Plattform Blackberry 10 (BB10) soll dafür sorgen, dass RIM wieder auf die Beine kommt. Implementiert wird sie auf den neuen Modellen der L- und N-Serie. Viel Zeit für die Wende bleibt allerdings nicht, die Marktanteile von Blackberry sind nach dem Siegeszug von Apples iPhone und dem nach wie vor starken Android-Betriebssystem  auf knapp fünf Prozent gesunken, berichtet der IT-Marktbeobachter IDC.

Videochat im Split-Screen?

Anfang 2013 könnte das neue Betriebssystem von RIM in den neuen Modellen auf den Markt kommen, und aktuell kursieren wieder Gerüchte, Leaks und Videos anlässlich der gerade in den USA laufenden Blackberry Jam Conference für Entwickler. Wie das Blog CrackBerry.com berichtet, könnte im neuen Betriebssystem Live Document Sharing und ein Split-Screen-Videochat implementiert sein. Dieser erlaubt, gleichzeitig per Video zu telefonieren und sich gemeinsam ein Dokument anzusehen. Auch beim Messenger BBM stellen sich einige Neuerungen ein – so soll er künftig nicht mehr per PIN erreichbar sein, sondern mit der Blackberry-ID verknüpft werden, haben die Blogger von N4bb.com erfahren. Ein entsprechendes Update für die älteren Blackberry-Versionen sei auch geplant. Die Funktion „Peek“ erlaubt es, mit einer Geste einen kurzen Blick auf den Blackberry-Hub zu werfen, um zu sehen, was es Neues in E-Mail, dem BBM oder bei anderen Diensten und Apps gibt. Die aktuell aktive Anwendung wird dabei nach rechts in den Hintergrund geschoben.

10k-Kampagne soll Entwickler anstacheln

Geschrieben wird künftig entweder mit Bildschirmtastatur oder der guten alten Volltastatur – Blackberry will beide Möglichkeiten auf den Markt bringen. Die alten Geräte der Blackberry-7er-Reihe sind ebenfalls weiterhin im Einsatz, nach Angaben der RIM-Presseabteilung erfreuen sie sich offenbar in Schwellenländern, in Afrika und Asien noch großer Beliebtheit. Damit auch die amerikanischen und europäischen Nutzer bei der Stange bleiben, will RIM künftig auch ermöglichen, die Smartphones an Facebook und Twitter anzubinden. Das Programmieren vieler weiterer Apps für BB10 will das Unternehmen mit einer bislang einzigartigen Kampagne forcieren: Entwicklern verspricht RIM, dass síe im ersten Jahr 10.000 Dollar mit ihrer App verdienen werden. Sollte das nicht der Fall sein, zahlt RIM die Differenz aus der eigenen Tasche, sofern mit der App mindestens 1.000 Dollar verdient wurde.

Gesungene Liebeserklärung

Ob BB10 an die Anfangserfolge von RIM anknüpfen kann, soll sich im ersten Quartal 2013 zeigen. Immerhin, trotz der harten Zeit beweisen die Entwickler Galgenhumor: Drei Manager des Unternehmens haben auf YouTube ein Video veröffentlicht, in dem sie ihre Arbeit am neuen Betriebssystem besingen – „Devs, Blackberry is going to keep on loving you“. Die Aufmerksamkeit im Netz ist dem Unternehmen damit schon sicher. Und falls Blackberry 10 floppt, haben sich einige Angestellte mit diesem Video für eine zweite Karriere als Coverband empfohlen.

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