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Smartphone News

Apps für Autoschrauber

Apps für Autoschrauber

Smartphone-Apps unterstützen Auto-Enthusiasten mit einer Vielzahl von Diagnose-Informationen aus dem Bordcomputer. Schraubenzieher, Ratsche und ein Diagnosegerät – das sind unverzichtbare Werkzeuge für jeden Auto-Enthusiasten und Hobbyschrauber. Doch Herzstück jedes Fahrzeuges ist mittlerweile der Bordcomputer, vom kleinen Stadtflitzer bis zum LKW. Hier werden alle Fahrzeuginformationen, Fehler und Defekte gespeichert. Über die sogenannte OBD-2-Schnittstelle kann jeder Smartphone-Besitzer selbst Daten aus diesem Computer auslesen, vorausgesetzt, er besitzt einen entsprechenden Adapter und eine Diagnose-App.

Adapter für die Auto-Datenschnittstelle

Jedes europäische Benziner-Fahrzeug besitzt seit dem Baujahr 2000 eine OBD-2-Datenschnittstelle (OnBoard-Diagnose, zweite Entwicklungsstufe), ebenso Diesel-Fahrzeuge seit Baujahr 2003, LKW seit 2005. Das dahinterliegende System zur Diagnose aller Fahrzeugdaten sammelt und wertet alle Daten aus, die die Elektronik ihm sendet. Funktioniert etwas nicht, spuckt es eine fahrzeugspezifische Fehlermeldung aus, die mit entsprechenden Programmen ausgelesen und zurückgesetzt werden können. OBD-2 ist es auch, die bei Problemen und Defekten die Kontrolleuchten auf dem Armaturenbrett aufleuchten lässt. Smartphones können diese gesammelten Fahrzeugprobleme nun selbst auslesen. Um das Mobilfunkgerät mit dem Auto zu verbinden, muss zuerst ein OBD-2-Adapter angeschafft werden. Der kostet je nach Ausführung zwischen 10 und 30 Euro, WLAN-Adapter sind allerdings doppelt so teuer. In die standardisierte OBD-2-Schnittstelle des Fahrzeugs eingesteckt stellt er die Verbindung zum Smartphone her. Wo die Fahrzeug-Schnittstelle genau sitzt, kann beim Autohersteller erfragt werden – oder bei einer kurzen Internetsuche.

Vor dem Kauf von KFZ Apps vergleichen

Apps auf dem Smartphone empfangen nun Daten und Leistungskennzahlen wie Fehlercodes, Emissionen, Spannung, Motordruck, Drehzahl, Kühlmitteltemperatur und vieles mehr – je nachdem, welchen Leistungsumfang die App besitzt und ob Adapter und App kompatibel sind. Deshalb sollte vor dem Kauf beides miteinander abgeglichen werden, Informationen gibt es meistens auf den Webseiten der App-Hersteller. Jene Autotuner Apps gibt es nun in unterschiedlichen Profi-Levels, von der einfachen Smartphone-Autodaten auslese App bis zur semiprofessionellen KFZ Diagnose-Software, die einen tiefen Einblick in die Elektronik des Autos erlaubt.

Auto Diagnose per App

Dynolicious von BunsenTech (12,99 Dollar bei iTunes) etwa benötigt gar keine OBD-2-Schnittstelle, sondern nutzt den einfachen Beschleunigungsmesser von iPhone oder iPhone Touch. Damit ist die App kein akkurater Prüfstand im Hosentaschenformat, misst allerdings immerhin Näherungswerte im Bremsverhalten, die Fliehkräfte und die Beschleunigung.

Deutlich professioneller arbeitet da Rev von DevToaster – und sie ist deutlich teurer (35,99 Euro bei iTunes). Die Auto-Daten-App fürs iPhone liest nicht nur Umdrehungszahlen und Geschwindigkeiten aus, sondern auch die Fehlercodes des Bordcomputers, Verbrauch und Emissionen, Motortemperatur und mehr. Auch sie kann während des Fahrens Daten sammeln, die später zu Hause ausgewertet werden können. Um Rev nutzen zu können, ist ein OBD-2-Adapter notwendig.

DashCommand für Android und iOS entspricht in etwa dem Leistungsumfang von Rev, kostet ca. 45 Euro und benötigt ebenfalls einen Adapter zur Auto-Schnittstelle.

Wer nur Fehlercodes mit seinem Android-Smartphone auslesen möchte, schafft sich schlankere Apps wie die kostenlose OBDroid an. Wer knapp drei Dollar ausgibt, erhält die Pro-Version, die zusätzlich Fahrzeuggeschwindigkeit, Drehzahl oder den Verbrauch misst. Für beide Versionen ist ein OBD-2-Adapter notwendig. Beliebt bei Android-Nutzern ist die App Torque, die ebenfalls einen Adapter benötigt. Für 3,55 Euro erhält der Nutzer Zugriff auf Kraftmessungen, PS, Sprintwertungen, eine Datenbank zur Interpretation von Fehlercodes und mehr. Die beim Fahren gesammelten Daten können exportiert und später ausgewertet werden, zum Beispiel in Tabellenkalkulationen.

Guter Sound per Smartphone messen

Sogar für Auto-Tuner, die ihrem Wagen einen satten Sound verpassen wollen, gibt es entsprechende Apps. Das ist eine Wissenschaft für sich, besteht das Fahrzeug doch aus schwingenden und nichtschwingenden Komponenten, einige leiten Schall, andere nicht. Faber Acoustical etwa bietet viele kleine Programme an, die das Planen einer Soundanlage und Ausmessen des Fahrzeuginnenraums erleichtern, etwa SignalScope oder SignaScope Pro für das iPhone (74,99 Dollar), professionelle Apps, die Audiofrequenzen ausmessen, oder SpeakerDraft für 19,99 Dollar, das beim Selbstbau von Lautsprecher-Boxen unterstützt. Bildquelle:© JiSIGN - Fotolia.com

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