Sie sind hier

Empfehlung berechnen (Smartphone+Tarif)

Info

Basis der Tarifberechnung

wenig: 50 Minuten

normal: 120 Minuten

viel: 300 Minuten

dauernd: 560 Minuten

 

Festnetz: 30% / Mobilfunk-Netz: 70%

Info

Basis der Tarifberechnung

wenig: 500 MB

normal: 1 GB

viel: 2 GB

dauernd: 5 GB

Info

Basis der Tarifberechnung

wenig: 15 SMS

normal: 40 SMS

viel: 200 SMS

dauernd: 400 SMS

Gut zu wissen!

7 Tipps wie man sein altes iPhone bestmöglich verkauft

Am 21. September 2012 kam das iPhone 5 in den Handel. Viele, die nun ein älteres Modell verkaufen möchten, um das neue Gerät zu finanzieren, werden das über ebay oder den Amazon-Marketplace erledigen wollen. Dabei kann man viel falsch machen. Wir haben die 7 wichtigsten Tipps in einer Übersicht zusammengefasst, wie Privatverkäufer ihre Geräte bestmöglich verkaufen. Und wie sie es nicht machen sollten. Kurz und knapp: Bei jeder neuen Generation stellt sich für viele Apple-Fans die gleiche Frage: „Wie wird man das alte Gerät gut los, um das neue vom Erlös anteilsmäßig zu finanzieren?“ Wie haben allgemeine Tipps und eine Übersicht für die besten Verkaufsstrategien auf den beiden beliebten Marktplätzen Amazon und ebay zu einer To Do-Liste zusammengefasst:

Fazit für Eilige: Wer es bequem mag, aber trotzdem einen guten Preis für sein iPhone erzielen möchte ist bei verkaufsuns sehr gut aufgehoben. Wer auf der Suche nach einem neuen Smartphone mit Vertrag ist sollte unseren Preisvergleich besuchen.

Alle Tipps auf einen Blick

1.

Auf die Artikelbeschreibungen achten, nicht nur auf die Preise

2.

Keine Auktionsformate nutzen, nur Festpreise

3.

Preisbildung: Hoch ansetzen, dann schrittweise senken

4.

Auf den richtigen Zeitpunkt achten: Besser zu spät als zu hektisch

5.

Fotos machen, auch für den Amazon Marketplace

6.

Sich zu Preisdisziplin zwingen

7.

Große Unterschiede bei Online-Verkaufsservices

1. Auf die Artikelbeschreibungen achten, nicht nur auf die Preise

Wer sein Gerät verkaufen möchte, wird sich natürlich vorab über das aktuelle Preisniveau informieren. Abhängig von Alter und Zustand seines Gerätes kann man sich an den Preisen im Amazon-Marketplace und den Sofortkaufen-Preisen bei Ebay orientieren. Hierbei gilt zu beachten:

  • Auf die Artikelbeschreibung achten, nicht nur auf die Preise. Zum Beispiel sind simlockfreie iPhones immer wertvoller als Geräte mit Net- oder Simlock. Wer seinen Preis festlegen möchte, sollte also darauf achten, dass er sich hier an Anbietern orientiert, die ein Gerät mit den gleichen Spezifikationen anbieten, um seinen Verkaufspreis nicht zu hoch oder zu niedrig anzusetzen.
  • Auf Informationen zum Zubehör achten: Viele Verkäufer bieten ihre Geräte als Bundles mit Zubehör an. Auch hier gilt es zu berücksichtigen, dass man sein Gerät und das Zubehör, das mit verkaufen möchte, bei der Preisbildung mit dem anderer Anbieter vergleicht.

2. Keine Auktionsformate nutzen, nur Festpreise

Diese Entscheidung entfällt natürlich beim Amazon Marketplace, via ebay sollte man jedoch darauf achten: Auktionen locken Schnäppchenjäger an, sonst niemanden. Hier gilt die Faustregel: Wer wenig Geld hat, hat in der Regel mehr Zeit und entsprechend die Muße bei Auktionen mitzubieten. Wer wenig Zeit hat, hat in der Regel mehr Geld und ist bereit mehr auszugeben, um sein Bedürfnisse schneller befriedigen zu können. Dieses Klientel ist natürlich attraktiver, wenn man sein Gerät so teuer wie möglich verkaufen möchte. Das durchschnittliche Preisniveau ist bei Auktionen weit schlechter als bei Sofortkauf-Angeboten. Für den Gewinn gilt das Gleiche, trotz der höheren Marktplatzgebühren für Festpreis-Offerten.

3. Preisbildung: Hoch ansetzen, dann schrittweise senken

Wer den Markt nicht länger beobachtet hat und lediglich nach einer kurzen Recherche sein Gerät auf einem der Marktplätze anbieten möchte, bekommt über die Preisentwicklung ja gar keine Auskunft, sondern erhält nur eine Momentaufnahme. Das heißt: Als angehender Verkäufer ohne Marktkenntnisse fehlt einem eine Bezugsgröße um das aktuelle Marktgeschehen bewerten zu können. Die Gefahr ist, dass viele Verkäufer, die ihre Geräte schnell loswerden wollen, mitunter manchmal eine Preis-Rally starten, jedoch nach unten: Die Anbieter unterbieten sich fortlaufend gegenseitig. Erkennen lässt sich das daran, wenn zum Beispiel die Preise von privaten Anbietern gerade weit unter denen dem Durchschnittspreis der gewerblichen Händlern liegen. Wer als Privatverkäufer auf einem der Marktplätze gerade zufällig in eine solche Situation „hineinplatzt“, sollte sich nicht wundern, oder gar ärgern: Hier sollte man auf keinen Fall „mitziehen“, sondern sich vorläufig an den Händlerpreisen orientieren.

Wenn die „Heißkisten“ unter den Verkäufern sich am Folgetag „ausgepowert“ haben und ihre Geräte letztlich unter Preis verkauft haben, loggt man sich schnell nochmal ein, wir feststellen, dass sich der Markt beruhigt hat und senkt seinen Preis dann etwas unterhalb des Niveaus der gewerblichen Anbieter.

4. Auf den richtigen Zeitpunkt achten: Besser zu spät als zu hektisch

Der beste Zeitpunkt sein iPhone zu verkaufen ist natürlich kurz bevor die jeweils neue Gerätegeneration auf den Markt kommt. Da die meisten Nutzer aber einen reibungslosen Übergang wollen, warten sie erst auf das neue Gerät, bevor sie das alte veräußern. Ein Fehler, den viele Verkäufer dann begehen: Sofort nachdem das neue Gerät eingetroffen ist, bieten sie ihr altes an, „weil der Wert ja sonst noch schneller sinkt.“ Das tut er auch, aber nicht „weil das ja immer so ist“, sondern weil zu viele Anbieter im gleichen Zeitfenster auf die gleiche Idee kommen: „Schnell das alte Gerät loswerden. Sofort!“ Dadurch kommt es regelmäßig am Wochenende und in der Woche nach dem Release einer jeweils neuen iDevice zu einem Angebotsüberhang: Es sind zu viele Anbieter auf den Marktplätzen, bei zu wenig Nachfragern. Das durchschnittliche Preisniveau sinkt also für einen relativ kurzen Zeitraum sehr stark ab.

In Kombination mit den ungeduldigen Privatverkäufern, den „Heißkisten“, die sich gegenseitig auch noch vor lauter Ungeduld unterbieten müssen, sind die Preise auf dem Gebrauchtmarkt in der Woche nach einem Release immer auf einem niedrigen Niveau. Hier sollte man gelassen bleiben und das alte Gerät einfach noch zwei Wochen liegen lassen, bis sich der Markt wieder beruhigt hat. Als Relation: Am Wochenende nachdem das iPad2 in den Handel gekommen ist, lag das durchschnittliche Preisniveau für das Vorgänger-Modell in der kleinsten Ausstattung bei 250€, drei Wochen später waren es bereits wieder 320€, das sich konstant über ein halbes Jahr gehalten hatte.

5.Fotos machen, auch für den Amazon Marketplace

Das iPhone kann man auch leicht über Amazon verkaufen. Einfach das passende Modell bei Amazon suchen und recht auf "Artikel verkaufen" klicken.[/caption] Fotos sind bei ebay natürlich eine Selbstverständlichkeit, aber wie nutzt man die bei Amazon um einen höheren Preis zu erzielen? Obwohl der Amazon-Marketplace weder Bildaanhänge noch Links akzeptiert, können Verkäufer von Fotos profitieren: Hat das Altgerät schon Kratzer, oder hat man als Verkäufer wertiges Zubehör, dass man zusätzlich präsentieren möchte, wäre also eigentlich ebay die bessere Plattform um für Transparenz beim Schaden zu sorgen, oder den Mehrwert seines Zubehörs auch sichtbar zu machen. Wer jedoch den bequemeren Weg wählt und via Amazon verkaufen möchte, kann jedoch einfach ebenfalls Bilder machen und in der Angebotsbeschreibung über den Vermerk „Auf Nachfrage gern Fotos“ darauf verweisen. Viele Interessenten nehmen das Angebot an, und fordern tatsächlich Bildmaterial an. Wer jetzt einfach mit einer Digicam oder einem Zweitsmartphone seine Ware abgelichtet hat und das Foto in seiner Mailbox geparkt hat, kann auf derlei Anfragen einfach kurz mit einem Einzeiler und dem jeweiligen Bild im Anhang antworten. Das sorgt auf Seite des Interessenten für Transparenz und Vertrauen, so dass es hierüber letztlich auch oft zu Verkäufen kommt und Kunden bereit sind für diese Sicherheit und Transparenz auch einen höheren Preis zu zahlen, gegenüber Wettbewerbern, die ihre Waren zwar günstiger, jedoch ohne den Verweis auf Foto-Material platziert haben.

6. Sich zu Preisdisziplin zwingen

Privatverkäufer mit wenig kaufmännischer Erfahrung neigen gern dazu, die Frage nach dem „Pricing“ zu verdrängen, sie auszulagern, sie „dem Markt zu überlassen.“ Das ist ein natürliches Phänomen, das in der Psychologie „Verlust-Aversion“ genannt wird: „Setze ich einen festen Preis an, der eventuell zu niedrig ist, verschenke ich etwas, ohne dass ich es vorab wusste. Setze ich aber einen zu hohen Preis an und keiner kauft, verpasse ich eventuell allgemein den bestmöglichen Zeitraum für den Verkauf und habe demnach auch etwas verloren.“ Um dieser diffusen Verlust-Angst aus dem Weg zugehen, wählen viele Verkäufer deshalb, wider besseren Wissens, dennoch die „Ab 1€-Auktion“ bei ebay. Das befreit sie von dem Unbehagen, möglicherweise einen Fehler zu machen, da sie ja einfach „dem Markt vertrauen, der es schon richten wird.“ Der Markt aber „richtet nichts“, sondern betraft vielmehr die, die eben genau das glauben. Wer sein altes iPhone, iPad oder sonstige wertvolle technische Geräte über diesen Weg veräußert, wird in einem Großteil der Fälle am Ende enttäuscht sein und entgangenen Gewinn zu beklagen haben. Echten Verlust.

7. Große Unterschiede bei Online-Verkaufsservices

Wer selbst nicht als Verkäufer auf einem Marktplatz ein Erscheinung treten will, kann sein Gerät auch bequem direkt an einen Verkaufsservice abgeben. Anbieter wie verkaufsuns, rebuy, momox und Co. zahlen Zwischenhändler-Preise sofort an die Verkäufer und veräußern die Geräte dann ihrerseits in Eigenregie über Marktplätze wie ebay und Amazon. Die Unterschiede bei den Ankaufspreisen sind zwischen den einzelnen Anbietern mitunter jedoch groß, Verkäufer kommen hier um den Aufwand einer Recherche nicht herum. Eine Übersicht über die Verkaufsservices gibt es bei Preisjäger. Wer einen direkten Vergleich haben möchte, findet bei werzahltmehr eine übersichtliche Preissuchmaschine zu den Ankaufspreisen bei den jeweiligen Trade-In-Anbietern. In unserer Stichprobe haben wir deutliche Unterschiede festgestellt: Während zum Beispiel das iPhone 4, 16GB bei momox für lediglich ca. 166€ angekauft wird, zahlt verkaufsuns für das gleiche Modell ca. 238€ im Ankauf.

Fazit

Alle genannten Tipps sind natürlich mit etwas Aufwand verbunden, also auch mit Zeit die dafür zur Verfügung stehen muss. Wer diese nicht hat oder sie sich nicht nehmen will, sein Gerät aber dennoch „so teuer wie möglich“ verkaufen will, kann einzelne oder auch alle Punkte für sich außer Acht lassen, nur einen nicht: Den der Preisbildung. Wer sich als Privatverkäufer nicht mit der Preisbildung herumschlagen möchte, kann seinem eigenen Unbehagen hier aber auch mit einem einfachen Trick leicht ein Schnippchen schlagen: „Wähle den Sofortkauf-oder Festpreis, der dir selbst als potenzieller Käufer „gefühlt unverschämt“ erscheinen würde." Wer diesen Preis ansetzt, etwas Geduld mitbringt, alle paar Tage mal in sein Angebot schaut und den Preis gegebenenfalls schrittweise nach unten korrigiert (manuell Preise senken, bei ebay keine Preisvorschläge aktivieren, das lockt nur wieder Schnäppchenjäger an) wird sein Gerät vielleicht nicht „bestmöglich“ verkaufen können, aber immer noch mit einem guten Ergebnis.

Zumindest diesen Aufwand sollte man nicht scheuen, denn die Erfahrung zeigt: Je besser man das „Alte“ losgeworden ist umso mehr kann man sich über das „Neue“ freuen. Und darum geht es doch. In diesem Sinn wünschen wir Euch viel Erfolg beim Verkauf des alten und viel Spaß mit eurem neuen iPhone.

Update: Wie Ihr Euer iPhone oder iPad allgemein für den Verkauf vorbereitet (Backup erstellen, Daten löschen, Apple-Registrierung aufheben,...), erfahrt Ihr hier.

Datum: 
0
Kommentare zu diesem Artikel

Erwähnte Smartphones